Emmy Rossum erinnert sich an lange, emotionale IVF-Reise

Emmy Rossum erinnert sich an lange, emotionale IVF-Reise

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Emmy Rossum (39) blickt offen auf ihre lange und emotional aufreibende Kinderwunschreise zurück: In der aktuellen Folge des Podcasts "Call Her Daddy" erzählt die Schauspielerin, wie sie nach Jahren des Hoffens schließlich dank einer IVF-Behandlung schwanger wurde. Bei der 39-Jährigen wurde das Hormon- und Stoffwechselsyndrom PMOS diagnostiziert, das ihr große Probleme bereitete. Natürliche Versuche, schwanger zu werden, blieben ebenso erfolglos wie eine IUI-Behandlung. Erst als Emmy sich zu einer IVF entschloss, wendete sich das Blatt.

Die frühere "Shameless"-Darstellerin beschreibt im Podcast, wie sehr sie körperlich und emotional unter den massiven Eierstockzysten litt, die sie durch PMOS schon in ihren 20ern begleitete. "Ich hatte eine ziemlich verrückte Reise, um schwanger zu werden", erklärt Emmy in der Show und erzählt, dass die Ärzte sie nach dem Eingriff mit der Nachricht von 72 entnommenen Eizellen überraschten: "Ich habe nur eine Eizellentnahme hinter mir, aber eine Art Nebeneffekt von [PMOS] ist, dass man sozusagen zu einer Super-Responderin werden kann. Also haben sie mich während der Eizellentnahme geweckt und mir gesagt, dass ich 72 Eizellen hätte, was ziemlich abgefahren und bizarr war." Nach der erfolgreichen IVF-Behandlung wurde sie schließlich mit ihrer Tochter schwanger.

Die Wehen wollte Emmy dann gar nicht wahrhaben, schließlich war sie gerade beschäftigt. "Ich habe meinem Mann die Haare geschnitten, habe die Wohnung geputzt, thailändisches Essen bestellt und hatte ein paar Wehen, aber ich dachte mir so: 'Das ist wahrscheinlich alles in Ordnung'", so die Schauspielerin. Hinzu kam, dass sie die Geburt mit gemischten Gefühlen erwartet hatte – ihre Großmutter mütterlicherseits war bei der Entbindung gestorben, was sie nie ganz losgelassen hatte. Nach der Geburt ihrer Tochter 2021 kämpfte sie zudem mit starker postpartaler Angst und intensiven, aufdringlichen Gedanken. "Mich überkam das Gefühl der Verletzlichkeit, dass dieses Wesen, das ich so lange sicher in mir beschützen konnte, nun außerhalb von mir ist, und dass es so verletzlich ist und ihm alles Mögliche zustoßen könnte". Zwei Jahre später folgte dann ihr Sohn und machte das Glück von Emmy und ihrem Mann Sam Esmail komplett.

Emmy Rossum bei der New York City Ballet Spring Gala im David H. Koch Theater, Lincoln Center, am 7. Mai 2026
Getty Images
Emmy Rossum bei der New York City Ballet Spring Gala im David H. Koch Theater, Lincoln Center, am 7. Mai 2026
Emmy Rossum und ihr Mann Sam Esmail
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Emmy Rossum und ihr Mann Sam Esmail
Sam Esmail und Emmy Rossum bei einer Veranstaltung in New York
Dia Dipasupil / Staff / Getty Images
Sam Esmail und Emmy Rossum bei einer Veranstaltung in New York
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