

Sam Worthington scheiterte einst beim James-Bond-Vorsprechen
Noch bevor Sam Worthington (49) mit "Avatar – Aufbruch nach Pandora" zum internationalen Blockbuster-Star wurde, versuchte er sich Anfang der 2000er Jahre an einer der begehrtesten Rollen überhaupt: James Bond. Beim Casting für "Casino Royale" stand auch der australische Schauspieler vor den Verantwortlichen – und musste wie alle anderen Kandidaten eine Szene aus "Liebesgrüße aus Moskau" spielen. Den eiskalten Killer konnte er dabei durchaus überzeugend verkörpern, doch am Charme des legendären Geheimagenten scheiterte er kläglich. Gegenüber der australischen Radiosendung "Fitzy & Wippa" blickte er auf das misslungene Vorsprechen zurück.
"Ich konnte den Killer in Bond ziemlich gut rüberbringen, aber den Charme habe ich überhaupt nicht hinbekommen. Ich konnte sie nicht verführen. Der Anzug hat einfach nicht gepasst", erinnerte er sich. Erschwerend kam hinzu, dass Sam als Australier mit einem britischen Akzent kämpfte – und seine eigene Vision der Rolle wohl nicht gerade auf Begeisterung stieß. "Ich habe ihnen gesagt, dass ich einen weißen Smoking wie Roger Moore tragen möchte. Ich wollte Kung-Fu-Moves zurückbringen, und sie haben mich angeschaut, als wäre ich verrückt", so der Schauspieler, wie Moviepilot berichtet. Obwohl er eine zweite Chance bekam, konnte er nicht überzeugen. "Es war furchtbar. Ich klang wie Dick Van Dyke aus 'Mary Poppins'. Ich erinnere mich daran, wie [Regisseur] Martin [Campbell] sagte: 'Versuche es noch mal mit deiner normalen Stimme. Alles ist gut.'"
Den Zuschlag bekam damals Daniel Craig (58), der die Rolle des Bond insgesamt fünfmal spielte und sich 2021 mit "Keine Zeit zu sterben" von ihr verabschiedete. Sam hingegen sollte wenig später mit Filmen wie "Terminator: Die Erlösung" und schließlich "Avatar – Aufbruch nach Pandora" seinen ganz eigenen Platz in Hollywood finden. Heute führt er die "Avatar"-Reihe an und ist damit aus dem Sci-Fi-Franchise nicht mehr wegzudenken.










