

Filmstars und Sucht: Das machen die "Jackass"-Stars heute
Vor 26 Jahren brachten Johnny Knoxville (55) und seine verrückten Kumpanen die MTV-Zuschauer mit halsbrecherischen Stunts, Elektroschockern und einer ordentlichen Portion Selbstironie zum Lachen – und zum Staunen. Die Kultsendung Jackass lief zwischen 2000 und 2002 und machte die gesamte Crew über Nacht weltberühmt. Seither sind die Wege der Beteiligten höchst unterschiedlich verlaufen: Während einige nach wie vor aktiv sind, kämpfen andere mit persönlichen Schicksalsschlägen – und einer von ihnen ist nicht mehr am Leben. Im Jahr 2026 kommen viele der Stars aber noch einmal für das große "Jackass"-Finale zusammen.
Johnny, das unbestrittene Gesicht der Show, hat sich nach dem Ende der Sendung laut kino.de erfolgreich eine Filmkarriere aufgebaut. Mit Projekten wie "Bad Grandpa" oder als Synchronsprecher in "Teenage Mutant Ninja Turtles" blieb er der Unterhaltungsbranche treu. Mitgründer Chris Pontius (51) war nach dem Ende der Show vor allem bei Fernsehgastauftritten zu sehen, skatet aber nach wie vor leidenschaftlich. Auch Jason "Wee Man" Acuña blieb dem Skateboard treu und ist heute in der Skateboardbranche tätig – daneben betreibt er ein Fast-Food-Restaurant in Kalifornien. Steve-O (52) hingegen machte nach seiner Zeit bei "Jackass" vor allem durch seinen Kampf gegen Alkohol- und Drogensucht Schlagzeilen. Heute gilt er als clean und engagiert sich aktiv als Tierschützer. Bam Margera (46) kämpft ebenfalls seit Jahren mit einer schweren Sucht, die er nach eigener Aussage vor allem mit dem Tod seines besten Freundes Ryan Dunn (†34) in Verbindung bringt. 2016 war er in der Entzugsshow "Family Therapy With Dr. Jenn" zu sehen. 2020 wurde er schließlich von den Dreharbeiten zum damals aktuellen "Jackass"-Film ausgeschlossen und seitdem nicht wieder eingeladen.
Das traurigste Kapitel der "Jackass"-Geschichte betrifft Ryan, der im Juni 2011 bei einem Autounfall ums Leben kam. Er war mit rund 225 km/h und fast zwei Promille Blutalkohol unterwegs, als es zum tödlichen Crash kam. Nur sechs Tage zuvor hatte seine eigene Reality-Show "Proving Ground" ihre TV-Premiere gefeiert. Für Bam, der eng mit Dunn befreundet war, bedeutete dessen Tod einen tiefen persönlichen Einschnitt. Seine Kollegen haben den Verlust bis heute nicht vollständig verarbeitet.













