

MontanaBlack fühlt sich in Deutschland wie "ein Sklave"
MontanaBlack (38) macht keinen Hehl daraus, dass er sich in seiner Heimat nicht mehr wohlfühlt. Er träumt seit Jahren davon, Deutschland den Rücken zu kehren – doch bisher ist daraus nichts geworden. In einem Twitch-Stream hat der Unternehmer seinen Followern jetzt erklärt, warum er das Land nicht verlassen kann. Der Grund: die sogenannte Wegzugsteuer. "Wenn alles so scheiße ist in Deutschland, warum lebst du dann noch hier? Naja, unter anderem, weil der Vaterstaat mich als Sklave hält", erklärte der Social-Media-Star im Stream. Wer in Deutschland Unternehmen gegründet habe und dann auswandern wolle, dem werde beim Weggang eine saftige Steuerrechnung präsentiert.
Im weiteren Verlauf des Streams schilderte MontanaBlack auch, wie diese Regelung aus seiner Sicht funktioniert. Er erklärte, dass bei einem Wegzug aus Deutschland auf Unternehmensanteile eine hohe Steuerlast entstehen könne, obwohl die Firma gar nicht verkauft werde. "Du denkst, du bist frei? Du bist selbstständig und hast alles, was du machen willst, selbst in der Hand? Nein, du bist unser kleiner Sklave, Digga. Du bist unser kleiner Zahlsklave", sagte er. "Wenn du auswandern möchtest – dein Unternehmen ist, sagen wir jetzt mal als Beispiel, 50 Millionen wert – deine Firmenanteile und alles. Zahl uns jetzt mal direkt 10 Millionen Wegzugsteuer. Dann darfst du gehen", rechnete er im Stream vor.
MontanaBlack, der bürgerlich Marcel Eris heißt, liebäugelt bereits seit geraumer Zeit damit, ins Ausland zu ziehen. Er hat sich nach eigenen Angaben schon einen Zweitwohnsitz in Amsterdam zugelegt und Immobilien in Südeuropa angeschaut. Zuletzt stand Mallorca als mögliches Auswanderungsziel auf seinem Radar – doch der Streamer zögert. Dass MontanaBlack die Beweggründe für sein Zögern nun so ausführlich vor seiner Community ausbreitete, zeigt, wie stark ihn das Thema offenbar weiterhin beschäftigt.








