Zu viel Trubel: MontanaBlack fühlt sich in Heimat nicht wohl
MontanaBlack (38) hat offenbar genug von seiner Heimatstadt. In einem knapp fünfstündigen Livestream auf Twitch äußerte sich der Streamer, der bürgerlich Marcel Eris heißt, ausführlich über seine Geburtsstadt Buxtehude – und dabei fiel sein Urteil alles andere als schmeichelhaft aus. Er habe "keinen Bock mehr" auf den dortigen Trubel, erklärte er. Zu wenig Privatsphäre, zu viele Veränderungen in der Stadt und eine Politik, die ihn stört – das sind die Punkte, die den Social-Media-Star an der niedersächsischen Hansestadt mit rund 40.000 Einwohnern nerven. Durch die Straßen seiner ehemaligen Heimat zu laufen, fühle sich heute einfach anders an als früher.
Dabei betonte Monte aber auch, dass er Buxtehude nicht vollständig den Rücken gekehrt hat. Er besucht die Stadt weiterhin regelmäßig, unter anderem wegen seiner Großeltern, die dort seit Jahrzehnten leben. Seinen neuen Wohnort nannte er nicht konkret, machte aber deutlich, dass er dort die Ruhe findet, die er sich wünscht: "Hier geht mir niemand auf den Sack. Hier sagt niemand: 'Ah Bruder, weißt du noch vor 20 Jahren.'" Trotz seiner Kritik zeigte er sich aber auch dankbar: "Buxtehude hat mich zu dem gemacht, der ich bin", resümierte er. Und für ihn gilt: "Heimat ist nicht da, wo du rausgehst und dich tausend Leute erkennen. Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle."
Besonders kurios wirkt das Ganze vor dem Hintergrund, dass Marcel einst maßgeblich dazu beitrug, das Image Buxtehudes unter jungen Menschen zu prägen – und sich sogar eine nach ihm benannte Straße in der Stadt wünschte. 2018 ließ er sich obendrein die Postleitzahl von Buxtehude ins Gesicht tätowieren. Seit 2009 veröffentlicht der Streamer Videospielclips auf YouTube, woraus sich eine beachtliche Karriere als Content Creator entwickelte, unter anderem mit einer eigenen Energy-Drink-Marke und zwei Bestseller-Büchern. Privat ist Monte, der dafür bekannt ist, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, mit seiner Freundin Lea zusammen.








