Nora Tschirner und Co.: So jung starteten deutsche Stars
Karoline Herfurth (42) begeisterte 2022 mit ihrem Film "Wunderschön" ein großes Publikum in Deutschland. An ihrer Seite ein starkes Ensemble aus Nora Tschirner (45), Emilia Schüle (33), Martina Gedeck (64) und Newcomerin Dilara Aylin Ziem. Der gesellschaftskritische Streifen zeigt fünf Frauen, die auf ganz unterschiedliche Weise mit ihrem Selbstbild, ihrem Körper und den äußeren und eigenen Erwartungen zu kämpfen haben. Doch schon lange bevor sie gemeinsam vor der Kamera standen, hatten die meisten von ihnen bereits ihre ersten Schritte im Schauspielbusiness gemacht. Ein Blick zurück enthüllt, wie jung die Stars bei ihren ersten Rollen wirklich waren und wie lange einige von ihnen schon im Geschäft sind.
Karoline Herfurth etwa stand bereits mit zehn Jahren zum ersten Mal für einen Fernsehfilm vor der Kamera und bekam 2001 mit 17 Jahren eine Hauptrolle in "Mädchen, Mädchen". Mit ihrer Rolle in "Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders" erlangte sie 2006 sogar internationale Bekanntheit. Seit 2016 ist sie auch als Regisseurin aktiv – ihr Debüt gab sie mit "SMS für Dich". Auch Nora Tschirner legte früh los: Schon während ihrer Schulzeit stand sie auf der Theaterbühne und ergatterte 1996 ihre erste Rolle in der ZDF-Serie "Achterbahn". Bekannt beim breiten Publikum wurde sie 2007 mit Til Schweigers (62) "Keinohrhasen".
Emilia Schüle wiederum stand als Teenager zum ersten Mal vor der Kamera und wurde 2008 durch ihre Hauptrolle neben Anke Engelke (60) in "Freche Mädchen" deutschlandweit bekannt. Martina Gedeck hingegen startete ihre Karriere vergleichsweise spät – erst Mitte 20 gab sie 1985 ihr Kinodebüt in "Retouche". Seitdem blickt sie auf eine lange Liste an Film- und Fernsehrollen zurück. Ganz am anderen Ende der Erfahrungsskala steht Dilara Aylin Ziem, die erst 2017 ihre ersten kleinen Rollen übernahm und mit "Wunderschön" ihre erste große Hauptrolle spielte.
Zusammen machen die Schauspielerinnen deutlich, wie unterschiedlich Karrieren beginnen können – mal im Kindesalter, mal erst Jahre später, aber oft mit einer Rolle, die alles verändert. Auch abseits des gemeinsamen Projekts verbindet einige der Frauen mehr als nur die Arbeit vor der Kamera. Die beiden Berlinerinnen Karoline und Nora sind ebenfalls privat schon lange befreundet. Diese Freundschaft spiegelte sich auch in "Wunderschön" und in der Fortsetzung "Wunderschöner" aus dem Jahr 2025 wider, wo sie beste Freundinnen spielen.












