MontanaBlack offen: Er bot Kritiker 35.000 Euro Schweigegeld
MontanaBlack (38) sorgt mit einem neuen YouTube-Video für mächtig Wirbel: In dem jetzt veröffentlichten Statement spricht Marcel Eris, wie der Social-Media-Star bürgerlich heißt, ganz offen über einen brisanten Geld-Deal aus dem Jahr 2021. Der Streamer bestätigt darin, dem Meinungsblogger KuchenTV damals 35.000 Euro angeboten zu haben, damit ein kritisches Video nicht erneut online geht. Zuvor hatte YouTuber ABK den angeblichen Deal öffentlich gemacht und von "Schweigegeld" gesprochen.
In seinem Statement schildert MontanaBlack, wie es überhaupt zu der heiklen Summe kam: Nachdem KuchenTV ein Kritikvideo über seine damaligen Casino-Livestreams wegen sachlicher Fehler offline genommen hatte, habe der YouTuber das korrigierte Video eigentlich wieder hochladen wollen. Doch das wollte Monte vermeiden. "Ja, ich habe 2021 KuchenTV 35.000 Euro geboten, damit er ein Video gegen mich nicht mehr hochlädt", erklärt der Streamer auf YouTube. KuchenTV soll zunächst über das Angebot nachgedacht, es aber einen Tag vor der geplanten Übergabe endgültig abgelehnt haben. Heute distanziert sich Monte klar von seinem damaligen Verhalten, spricht von einem Fehler und davon, dass er sich Kritik habe entziehen wollen. Parallel ordnet Anwalt und YouTuber Christian Solmecke (52) in einem eigenen Video die rechtliche Seite ein und stellt klar, dass ein solches "Schweigegeld" nicht automatisch strafbar und keine Bestechung oder Nötigung sei.
Noch mehr Raum nimmt in Montes Video das Thema Rassismus ein. Der Streamer reagiert auf ältere Clips, die aktuell wieder die Runde machen und in denen er selbst von "No-Go"-Aussagen spricht. "Mir ist es egal, welche Sexualität ihr habt, mir ist es egal, welche Nationalität ihr habt, welche Hautfarbe, welche Herkunft. Das spielt alles für mich keine Rolle. Bei mir, sowohl in meinem privaten Leben als auch in meinem Stream, ist jeder immer mit dem Herz willkommen", so Monte. Auch eine jüngere Szene spricht er an, in der er im Stream Schokoküsse auspackt und sagt, er müsse sich zusammenreißen, um keinen Twitch-Bann zu riskieren – hier verweist er darauf, mit alten Begriffen aufgewachsen zu sein und heute bewusst darauf zu achten, sie nicht zu nutzen. Monte, der gerade erst mit Freundin Lea in ein neues Haus samt riesigem Gamingzimmer in Buxtehude startete, zeigt sich in dem Statement sichtlich nachdenklich. Er wolle aus der aktuellen Kritik lernen und hoffe, dadurch privat wie vor der Kamera ein besserer Mensch zu werden.







