Millie Bobby Brown löst mit Tier-Frage heftige Debatte aus
Millie Bobby Brown (22) hat mit einem neuen Interview für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Die Schauspielerin stellte sich zusammen mit ihrem Enola Holmes-Kollegen Louis Partridge einem Lügendetektortest für Vanity Fair. Dabei wurde es plötzlich erstaunlich persönlich: Louis wollte von Millie wissen, ob sie Tiere esse, um die sie sich selbst kümmert. Die Schauspielerin, die auf einer Farm lebt und sich immer wieder als große Tierfreundin präsentiert, antwortete erst mit "Niemals", geriet dann aber ins Stocken, als ihr Co-Star genauer nachhakte, ob sie etwa ein Tier aufziehen und dieselbe Tierart später im Restaurant essen würde. Genau dieses Zögern brachte im Netz nun eine hitzige Diskussion über Tierliebe, Fleischkonsum und Doppelmoral ins Rollen.
Auslöser der Debatte war vor allem der Moment, in dem Louis nachhakte, ob Millie zwar nicht ihre eigenen Tiere esse, aber zum Beispiel ein Lamm im Restaurant bestellen würde. Daraufhin antwortete sie, es gebe bestimmte Tiere, die sie nicht esse, und betonte schließlich: Sie esse Hähnchen – und halte auch selbst Hühner. Louis fasste trocken zusammen, dass die Antwort also "ja" sei. Millie entgegnete: "Ja, aber ich würde zum Beispiel kein Schaf essen. Oder ein Pferd. Weißt du, was ich meine?"
Brisant wirkt Millies Aussage vor allem, da die Schauspielerin sich sonst stark für Tiere einsetzt: Sie hat nach eigenen Angaben insgesamt 62 Haustiere und Farmtiere, darunter zahlreiche Hunde und Katzen, und führt mit "Joey's Friends" eine eigene Tierschutzorganisation, die Hunde aus Tötungsstationen rettet und ihnen ein neues Zuhause vermittelt. Viele User warfen Millie nun Doppelmoral vor und fragten, warum ein Huhn weniger wert sei als ein Schaf oder ein Pferd. Aber es gab auch Stimmen, die für mehr Differenziertheit plädierten. "Du kannst Tiere lieben, dich für ihren Schutz einsetzen und trotzdem nicht alles konsequent umsetzen – das macht dich nicht zum schlechten Menschen", schrieb jemand auf Instagram. Einigkeit herrschte bei vielen Kommentatoren immerhin in einem Punkt: Es lohne sich, die eigenen Essgewohnheiten zu hinterfragen und sich bewusster zu machen, woher das Essen auf dem Teller kommt und welche Rolle Tiere im eigenen Leben spielen. Millie selbst äußerte sich bislang nicht weiter zu dem Thema.








