Millie Bobby Brown kehrt Hollywood für Tierschutz den Rücken
Stranger Things-Liebling Millie Bobby Brown (21) zieht sich aus dem grellen Licht Hollywoods zurück und startet ein neues Kapitel auf einer abgelegenen Farm im US-Bundesstaat Georgia. Während auf Netflix an Silvester die finale Folge der Erfolgsserie läuft und weltweit Rekorde erwartet werden, will die Schauspielerin diesen Abschied ganz leise feiern – auf dem Land, in Gummistiefeln, zwischen Hunden, Ziegen und Schafen. Dort lebt Millie mit ihrem Ehemann Jake Bongiovi (23), dem Sohn von Rockstar Jon Bon Jovi (63), und der gemeinsamen adoptierten Tochter, deren Namen das Paar bewusst geheim hält. Statt roter Teppiche bestimmen jetzt laut Daily Mail vor allem Stallarbeit, Tierarztkurse und der Aufbau ihres eigenen Tierschutzprojekts ihren Alltag – und genau dieses Leben fernab des Glamours scheint sie sich ausgesucht zu haben.
Freunde der Schauspielerin berichten, sie habe in Georgia zum ersten Mal das Gefühl, wirklich anzukommen. "Millie ist genau da, wo sie sein will – in matschigen Stiefeln, umgeben von geretteten Hunden und Ziegen. Sie war noch nie glücklicher", zitierte Mail on Sunday einen Insider. Auf der Farm leben inzwischen elf Hunde, vier Katzen und rund 40 Nutztiere, um die sich Millie liebevoll kümmert, während sie parallel Kurse macht, um als Veterinärtechnikerin arbeiten zu können. Gleichzeitig bleibt sie Geschäftsfrau: Ihr Beauty- und Mode-Label "Florence by Mills" präsentiert sie weiterhin auf Instagram vor mehr als 68 Millionen Followern. Außerdem soll ein musikalisches Projekt, an dem sie bereits arbeitet, im kommenden Jahr an den Start gehen. Filmangebote liegen zwar auf dem Tisch, doch derzeit stehe für sie ganz klar die junge Familie und ihr Tierhilfsprojekt im Vordergrund.
Privat wirkt Millie so bodenständig wie selten zuvor. Im Interview mit Vogue schwärmte sie von Jake, den sie im Mai 2024 geheiratet hat, als "wunderschönem Engel" und erklärte, sie sei durch das Showgeschäft misstrauisch geworden: Sie hinterfrage oft die Absichten anderer. Umso wichtiger sei ihr der geschützte Rahmen auf dem Land, weit weg vom Druck sozialer Medien, der sie in den vergangenen Jahren immer wieder verletzt habe – etwa, als sie wegen blonder Haare und stärkerem Make-up heftig angefeindet wurde. Über ihre Tochter sagt Millie nur, die Kleine habe ihren Blick auf das Leben verändert. Ihr Alltag bestehe heute aus "vielen Kuscheleinheiten, Lachen und Liebe" – mehr möchte die stolze Mutter aber nicht preisgeben: Ihre Geschichte dürfe das Mädchen eines Tages selbst erzählen, betont die 21-Jährige. Zwischen Gemüsegarten, Hundezwinger und Familienfrühstück scheint Millie genau das gefunden zu haben, wonach sie lange gesucht hat: ein Leben, das sich nicht nach Streamingzahlen, sondern nach echten Momenten richtet.







