Kaum zu erkennen: Damit hofft Tom Cruise endlich auf Oscar
Mit grauem Haar, Falten und einem völlig verwandelten Erscheinungsbild präsentiert sich Tom Cruise (64) in seinem neuen Film "Digger" – und ist dabei kaum wiederzuerkennen. Mithilfe aufwendiger Maske schlüpft der Kultdarsteller in die Rolle des Ölmagnaten Digger Rockwell, der zunächst eine Umweltkatastrophe verursacht und dann die Erde retten soll. Der Trailer zu dem Film, der von Warner Bros. veröffentlicht wurde, zeigt eine rasante Mischung aus schwarzem Humor, US-Patriotismus und Klimasatire. Hinter der Kamera steht kein Geringerer als Alejandro González Iñárritu (62), der als Produzent mit Tom zusammenarbeitet. Mit dabei ist außerdem Sandra Hüller (48). Welche Rolle die deutsche Schauspielerin übernimmt, ist laut Bild allerdings noch nicht bekannt.
Der rund dreiminütige Trailer gibt erste Einblicke in den Film: Tom alias Rockwell sorgt sich um seine kranke Katze, macht einen Mitarbeiter fertig, und dann überschlagen sich die Ereignisse mit Tarnkappenbombern und allerlei Action. John Goodman (74) spielt den US-Präsidenten, der von der drohenden Naturkatastrophe erfährt. Der Film ist ausdrücklich als Satire konzipiert und geht das Thema Klimakatastrophe mit bitterbösem Humor an. Das Projekt weckt vor allem Hoffnungen bei Toms Fans: Viele erträumen sich, dass "Digger" dem "Mission: Impossible"-Star endlich einen Darsteller-Oscar einbringen könnte.
Tatsächlich gilt Tom spätestens seit dem Blockbuster Top Gun (1986) als einer der größten Stars Hollywoods – und doch blieb ihm ein Academy Award als Darsteller bisher verwehrt. Viermal war er nominiert, zweimal als Hauptdarsteller, einmal als Produzent und einmal als Nebendarsteller, doch jedes Mal ging er leer aus. 2026 erhielt er immerhin einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Dass er mit Alejandro nun auf einen ausgewiesenen Oscar-Flüsterer setzt, ist wohl kein Zufall: Der Regisseur hat bereits Javier Bardem (57) für "Biutiful", Michael Keaton (74) für "Birdman" und Leonardo DiCaprio (51) für "The Revenant" zu Nominierungen verholfen – Leonardo gewann sogar. Auch Sandra hat Oscar-Erfahrung: Sie war 2024 für ihre Hauptrolle in "Anatomie eines Falls" nominiert, musste sich damals aber Emma Stone (37) in "Poor Things" geschlagen geben.











