Darum fehlte Prinz William bislang bei Englands WM-Spielen

Darum fehlte Prinz William bislang bei Englands WM-Spielen

- Melina Becker
Lesezeit: 2 min
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Während andere Royals bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA ihre Nationalmannschaften lautstark im Stadion anfeuern, glänzt Prinz William (44) bislang durch Abwesenheit – und das, obwohl er Schirmherr des englischen Fußballverbands FA ist und als bekennender Fußballfan gilt. König Felipe von Spanien (58), König Willem-Alexander (59) und Königin Maxima der Niederlande, König Abdullah (64) von Jordanien, Prinz Sverre Magnus von Norwegen (20) sowie Prinz Daniel von Schweden (52) mit seinem Sohn Prinz Oscar (10) waren laut Hello! bereits persönlich bei den Spielen ihrer Teams zugegen. William hingegen beschränkte sich bislang auf Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien – und blieb zuhause in England.

Mehrere Faktoren halten den Prinzen von Wales offenbar zurück. Sein Sohn Prinz George (12) beendete gerade sein letztes Schuljahr an der Lambrook School – ein Ereignis, das William nach eigenen Angaben nicht verpassen wollte. Zudem wäre ein Hin- und Herfliegen über den Atlantik wohl kaum ohne öffentliche Kritik geblieben. Ein weiterer, womöglich entscheidender Grund ist diplomatischer Natur: US-Präsident Donald Trump (80) gilt als großer Fan der britischen Royals, und laut Royalexperte Simon Vigar hätte ein Besuch Williams in den USA automatisch Erwartungen an ein Treffen mit dem Präsidenten geweckt. "Der Präsident würde fragen: 'Wo ist deine Frau?' Denn wir wissen, dass er von Catherine sehr angetan ist. Also hätte er sich in den diplomatischen Kram einmischen müssen. Das ist kompliziert", erklärte Vigar im Podcast "Right Royal" des Magazins Hello!.

William selbst ließ gegenüber Travis Kelces (36) Podcast durchblicken, dass er reisen würde, sollte England das Finale erreichen. Vigar sieht in der bisherigen Abwesenheit dennoch eine verpasste Chance – insbesondere mit Blick auf den Viertelfinalerfolg gegen Norwegen: "Vielleicht wäre das der Moment gewesen, ins Flugzeug zu steigen. Er ist eindeutig ein riesiger Fußballfan." Dass Williams Terminkalender zuletzt gut gefüllt war, zeigte sich erst kürzlich beim Wimbledon-Finale, das er gemeinsam mit Prinzessin Kate (44) und den Kindern Prinz George und Prinzessin Charlotte (11) besuchte.

Prinz William auf der Tribüne in Ascot
Imago
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Donald Trump bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus
Getty Images
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Prinzessin Kate und Prinz William beim Royal Charity Polo Cup
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Finale in Sicht: Sollte William dann in die USA reisen?