Geri Halliwell gewinnt Gerichtsstreit gegen ihre Nachbarn
Geri Halliwell (53) und ihr Ehemann Christian Horner (52) haben einen erbitterten Nachbarschaftsstreit um einen Pizzaofen und einen Gartenpavillon auf ihrem Luxusanwesen gewonnen. Der lokale Rat erteilte dem Paar laut The Sun nachträglich die Baugenehmigung für die beiden Strukturen, die zuvor ohne Genehmigung auf dem rund 10,7 Millionen Euro teuren Landgut errichtet worden waren. Die Entscheidung kam nach monatelangen Einwänden von Anwohnern und Denkmalschutzexperten – und nachdem die ursprünglichen Genehmigungsanträge im vergangenen Jahr abgelehnt worden waren.
Möglich wurde die Genehmigung durch Anpassungen an den Bauplänen: Geri und Christian reduzierten sowohl die Höhe des Pavillons als auch des Pizzaofenschornsteins um jeweils 30 Zentimeter. In überarbeiteten Anträgen wurden die Bauten schließlich einzeln eingereicht, nachdem bereits im März die Genehmigung für eine Holzpergola erteilt worden war. Der zuständige Planungsbeamte bewertete die überarbeiteten Entwürfe als akzeptabel und hielt fest, die Strukturen seien "bescheiden in ihrer Größe" und würden die Lebensbedingungen der Nachbarn nicht beeinträchtigen. Nicht alle Anwohner zeigten sich damit einverstanden. Ein Nachbar kommentierte gegenüber der Lokalverwaltung: "Was hat sich geändert, seit dieses nachträglich beantragte Bauwerk abgelehnt wurde? Hier stimmt etwas nicht." Ein anderer bezeichnete den Pavillon als "hässliches Ding in der Gegend" und ein weiterer Anwohner hatte sogar behauptet: "Beides wurde illegal unter den Augen der Planungsbeamten gebaut."
Das ehemalige Pfarrhaus, in dem Geri und Christian leben, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude – was die Hürden für bauliche Veränderungen entsprechend hoch setzt. Seit dem Einzug des Paares hat das Anwesen eine Reihe von Umgestaltungen erfahren. Neben dem Pizzaofen und dem Pavillon entstanden dort unter anderem ein Anbau im ersten Stock, eine Ersatzscheune, ein Gewächshaus sowie jeweils ein Innen- und ein Außenschwimmbad. Auch für den Pferdebereich des Grundstücks, auf dem Stallungen für 14 Tiere untergebracht sind, wurden bereits Genehmigungen erteilt – das Paar betreibt unter dem Namen OMBI ein eigenes Pferderennunternehmen.









