1,5 Millionen Dollar futsch: Drake erlebt bitteres WM-Drama
Beim diesjährigen WM-Finale hat Drake (39) offenbar wieder einmal auf das falsche Pferd gesetzt – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der kanadische Rapper platzierte kurz vor dem Endspiel zwischen Argentinien und Spanien einen Wetteinsatz in Höhe von 1,5 Millionen Dollar (rund 1.311.762 Euro) über die Plattform Stake auf einen Sieg der Südamerikaner, wie Mirror berichtet. Doch Spanien gewann das Finale dramatisch mit 1:0 nach Verlängerung und bescherte dem 39-Jährigen damit einen Verlust, der sich gewaschen hat. Wäre seine Wette aufgegangen, hätte Drake satte 5,1 Millionen Dollar (rund 4.459.991 Euro) eingestrichen – stattdessen bleibt ihm der Frust über eine weitere gewaltige Fehlinvestition.
Der Ausgang des Finales war für viele Sportwettfans in den sozialen Medien keine große Überraschung – zumindest nicht angesichts des Tippers. Drake hatte auf X einen Screenshot seines Wettzettels geteilt, was für zahlreiche Nutzer schon Beweis genug war, dass Spanien gewinnen würde. "Argentiniens härtester Gegner ist nicht Spanien, sondern Drakes 1,5-Millionen-Dollar-Wette", schrieb ein Fan auf X. Der Ausgang gab ihm recht: Spanien sicherte sich den Titel durch ein Tor von Ferran Torres in der Verlängerung, nachdem Argentinien in der 93. Minute durch die Rote Karte gegen Enzo Fernandez dezimiert worden war. Es war nicht Drakes erster Fehlgriff in kurzer Zeit: Nur wenige Tage zuvor hatte er bereits eine Million Dollar verloren, nachdem er auf einen Sieg von Conor McGregor (38) in dessen UFC-Comeback-Kampf gesetzt hatte. Doch der irische Kämpfer zog sich eine Verletzung zu und verlor.
Der sogenannte Drake-Fluch ist längst ein Running Gag in der Sportwelt. Die Häufung unglücklicher Wetten hat sogar zur Gründung einer eigenen Website namens TheDrakeCurse.com geführt, die alle seine Fehleinschätzungen akribisch dokumentiert. Abseits des Wettpechs läuft es für Drake musikalisch dagegen glänzend: Im Mai veröffentlichte er überraschend gleich drei Alben auf einmal – "Iceman", "Maid of Honour" und "Habibti" – und feierte mit "Iceman" seinen siebten Nummer-eins-Erfolg in den britischen Albumcharts. Für Gesprächsstoff sorgt außerdem weiterhin sein anhaltender Beef mit Rapperkollege Kendrick Lamar (39), dessen Disstrack "Not Like Us" im vergangenen Jahr für großes Aufsehen gesorgt hatte.












