Kurz vor ihrem Tod plante Kaylee Hottle ihr großes Comeback
Erst vor wenigen Tagen erschütterte der Tod von Kaylee Hottle (†19) die Filmwelt. Die Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als Jia in der "Godzilla vs. Kong"-Filmreihe bekannt wurde, starb am 21. Juli 2026 an den Folgen eines Autounfalls in Maryland. Nun kommt heraus, dass Kaylee kurz vor ihrem Tod eigentlich mitten in den Vorbereitungen für ein neues Filmprojekt steckte. Drehbuchautor Andy Mingo verriet gegenüber TMZ, dass die Schauspielerin für den Superheldenfilm "What Doesn't Kill Us" vorgesehen war und dass das Team ihren Verlust tief betrauert.
In dem Film sollte sie eine gehörlose Figur spielen, deren andere Sinne – darunter das Erkennen von Mustern – durch ihre Behinderung besonders geschärft sind. Kaylee, die selbst seit ihrer Geburt gehörlos war, hatte die Rolle bereits 2024 unterschrieben. Andy erklärte: "Wir haben uns sehr darauf gefreut, mit einer so talentierten Person zusammenzuarbeiten, und sind durch ihren Tod am Boden zerstört." Neben Kollegen und Freunden würdigte auch Co-Autorin Anna Campbell Kaylees Bedeutung für die Branche: "Kaylee war eine außergewöhnliche Person, die einen wichtigen Einfluss auf die Industrie hatte. Sie ließ sich von ihrer Behinderung nicht aufhalten und genau diese Botschaft wollen wir mit einem solchen Film weitertragen. Ihr Tod ist ein großer Verlust, wir sind am Boden zerstört." Andy geht davon aus, dass Kaylees Figur aus Respekt vor ihr im Drehbuch erhalten bleiben wird, um ihren Geist im Film zu bewahren.
Kaylee hatte sich stets für mehr Sichtbarkeit gehörloser Menschen in der Filmbranche eingesetzt. In einem Interview mit dem Houston Chronicle aus dem Jahr 2024 blickte sie optimistisch in die Zukunft: "Ich sehe viele positive Dinge. Es gibt nicht viele Rollen oder Möglichkeiten für Gehörlose. Aber jetzt sind wir in der Lage, sie zu bekommen, und ich glaube, ich sehe immer mehr Wachstum und Positivität." Sie war zuletzt in "Godzilla X Kong: The New Empire" zu sehen, dem 2024 erschienenen Nachfolger ihres Debüts "Godzilla vs. Kong" aus dem Jahr 2021. Ihren Tod stufte das Büro des Gerichtsmediziners von Maryland offiziell als Unfall ein.








