Nach Sketch: Courtney Stodden rechnet mit Jason Alexander ab
Jahrelang schwieg Courtney Stodden (31) über einen Sketch, der sie bis heute verfolgt – jetzt hat die TV-Persönlichkeit öffentlich auf die Entschuldigung von Schauspieler Jason Alexander (66) reagiert. Die beiden standen 2012 gemeinsam für ein Video der Comedyplattform Funny or Die vor der Kamera. Damals war Courtney gerade einmal 17 Jahre alt, Alexander hingegen bereits 52. In dem Clip rieb er sein Mobiltelefon mehrfach an ihrem Dekolleté entlang und witzelte, es gebe kein Signal in ihrem Kopf, dafür aber jede Menge Signal in ihrer Brust. Auslöser für die aktuelle Debatte war ein Instagram-Post von Courtney, in dem sie einen Screenshot aus dem Sketch veröffentlichte und fragte: "Wie konnten so viele Erwachsene auf einen Minderjährigen schauen und entscheiden, dass das akzeptabel ist?" Daraufhin entschuldigte sich Alexander öffentlich.
Alexander gestand sich Fehlverhalten ein. "Wenn ich auf den Comedy-Sketch zurückblicke, an dem Frau Stodden und ich 2012 teilgenommen haben, stimme ich voll und ganz zu, dass er unangemessen war, und ich bedauere ihn aufrichtig", erklärte er gegenüber Daily Mail und entschuldigte sich bei Courtney. Im Interview mit Variety zeigt sich Courtney nun dankbar für die Entschuldigung. Gleichzeitig fordert sie ihn auf, tatsächlich aus seinen Taten zu lernen und beispielsweise einen Gesetzesentwurf zum Schutz Minderjähriger in Kalifornien zu unterstützen. Zu dem Sketch selbst sagt sie: "Ich wurde sehr manipuliert. Auch wenn ich nicht wie ein Kind aussah – unter der Oberfläche steckte ein Kind. Ich habe den Erwachsenen um mich herum einfach vertraut."
Dass Courtney damals so wenig Schutz genoss, hatte auch mit ihrer Lebenssituation zu tun. Sie war zu dem Zeitpunkt mit dem Schauspieler Doug Hutchison (66) verheiratet – mit 16 Jahren, er war damals 50. Die Ehe machte sie zu einer Mediensensation und zog öffentliche Kritik auf sie. Courtney erklärt, dass sie vor dem Dreh nicht wusste, was der Sketch beinhalten würde – man habe ihr lediglich gesagt, sie solle einen Badeanzug mitbringen. Dass sie den Sketch überhaupt als problematisch zu erkennen begann, verdankte sie einem unerwarteten Moment: Als sie zum ersten Mal den Film "Pretty Woman" sah und darin Alexander als skrupellosen Antagonisten Philip Stuckey erlebte, sei sie schockiert gewesen und habe begonnen, die Situation neu zu bewerten.








