Besserwisser? Spannungen zwischen William und König Charles
Nicht nur zwischen Prinz Harry (41) und dem Rest der königlichen Familie herrscht Eiszeit – auch das Verhältnis zwischen König Charles (77) und seinem ältesten Sohn Prinz William (44) soll momentan belastet sein. Laut Insidern, die dem US-amerikanischen Promiportal Page Six berichten, gibt es regelmäßige Spannungen zwischen Vater und Sohn. Royalbiograf Hugo Vickers bringt das Problem auf den Punkt: "Das Problem mit William ist, dass er glaubt, er weiß es am besten." Trotz der Differenzen betonen Quellen, dass die beiden professionell miteinander umgehen – immerhin bereitet sich William auf seine künftige Rolle als König vor.
Trotz der beschriebenen Reibereien gehe das Miteinander von Vater und Sohn laut Royalexperte Robert Jobson sachlich vonstatten: "Sie treffen sich regelmäßig und tauschen sich aus, es gibt kein größeres Problem." In seinem neuen Buch "William and Catherine: The Monarchy's New Era: The Inside Story" beschreibt Royalexperte Russell Myers, wie die Beziehung zwischen den beiden gewachsen ist – besonders durch die gemeinsamen Krisen der Familie. Der Weggang von Prinz Harry und Herzogin Meghan (44) sowie der Skandal um Prinz Andrew (66) und dessen Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) hätten Charles und William demnach enger zusammenrücken lassen. William soll laut Medienberichten sogar daran beteiligt gewesen sein, Andrew die royalen Titel zu entziehen. Andrew wurde im Februar von der britischen Polizei wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch verhaftet und musste seinen Wohnsitz, die Royal Lodge, verlassen. Er bestreitet jegliches Fehlverhalten.
Was das Verhältnis zu Harry betrifft, rechnen Insider kaum mit einer Annäherung der Brüder. Jobson erklärte gegenüber Page Six: "Ich bin mir sicher, dass William in keiner Weise eine Versöhnung mit Harry anstrebt. Er hat seinen Standpunkt recht deutlich gemacht – sie haben unterschiedliche Wege." Harry hatte zuletzt die Königsfamilie mit seinem Memoirenbuch "Spare" und der Netflix-Doku "Harry & Meghan" öffentlich kritisiert. Dennoch besuchte er kürzlich mit seinen Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) erstmals seit vier Jahren wieder seinen Vater Charles in Großbritannien.










