Deshalb bekommt Prinz George in Eton keinen Zimmerpartner
Für Prinz George (13) steht ein gewaltiger Neustart an: Im September zieht der erstgeborene Sohn von Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) ins berühmte Eton College ein – und wird dort erstmals richtiges Internatsleben kennenlernen. An der traditionsreichen Jungenschule in der Nähe von Windsor wartet auf den jungen Thronfolger ein eigener kleiner Rückzugsort: Wie das Portal Bunte berichtet, bekommen alle neuen Schüler in Eton von Beginn an ein Einzelzimmer. Einen Zimmerpartner wird George also nicht haben – und das ist keine Sonderbehandlung für den Royal, sondern Teil eines strengen Schulkonzepts, das seinen Alltag in den kommenden Jahren prägen wird.
Denn in Eton gilt eine klare Regel: Jeder Junge schläft und arbeitet in einem eigenen Raum, Mehrbettzimmer gibt es nicht. Auf der Website der Schule wird betont, dass diese Einzelunterbringung den Schülern helfen soll, Verantwortung für sich und ihren Tagesablauf zu übernehmen, sich besser zu organisieren und Disziplin zu lernen. Für George, der bisher als Tagesschüler an der Lambrook School zur Schule ging und das Internatsleben nur zeitweise ausprobiert hat, bedeutet das eine deutliche Umstellung: Künftig geht es nur noch an Wochenenden und in den Ferien nach Hause ins Familienanwesen Forest Lodge, während seine Geschwister Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8) ihren Alltag dort weiterführen. Bevor es aber richtig losgeht, wartet auf den 13-Jährigen noch eine besondere Hürde: Laut dem königlichen Biografen Hugo Vickers müssen alle Neuankömmlinge eine Prüfung durch ältere Schüler bestehen – inklusive des berüchtigten Farbtests, bei dem die Jungen die Lage wichtiger Gebäude und die Farben der 25 Internatshäuser auswendig kennen müssen.
Privat hat sich George auf diesen Schritt schon länger vorbereitet. Der junge Royal hatte sich eigenen Angaben zufolge gewünscht, gelegentlich in seiner bisherigen Schule zu übernachten, um sich langsam an das Leben im Internat zu gewöhnen und das Miteinander abseits des normalen Schultags besser kennenzulernen. Während Charlotte und Louis ihren großen Bruder im Alltag nun seltener um sich haben werden, bleibt die Familie räumlich dennoch vergleichsweise nah beieinander: Die Autofahrt von Forest Lodge nach Eton ist kurz, Besuche am Wochenende sind also gut möglich. Für George beginnt damit eine Phase, in der er Schule, Freundschaften und mehr Eigenständigkeit unter einen Hut bringen wird – in einem Umfeld, das schon für seinen Vater William prägende Jahre voller Tradition, Unterricht und Sport bereithielt.









