Vanessa Mai spricht über Rivalität in der Schlagerbranche
Nicht alles glitzert in der Schlagerwelt: Vanessa Mai (34) hat jetzt in ihrem Podcast offen über Konkurrenz und Ausgrenzung in der Branche gesprochen. In der aktuellen Folge von "Schön Laut" mit dem Titel "Ego-Trip & Nackte Wahrheiten" plauderte die Sängerin gemeinsam mit Co-Moderatorin Lola Weippert (30) aus dem Nähkästchen – und machte dabei deutlich, dass hinter der bunten Fassade der Schlagerwelt nicht immer Harmonie steckt. Dabei berichtet sie von Missgunst und mangelndem Zusammenhalt unter Kollegen sowie den dadurch entstehenden persönlichen Verletzungen.
Vanessa beschrieb ganz konkrete Situationen, die sie als verletzend empfindet: "Es fängt schon an mit schlecht fühlen lassen: Jemand kommt in den Raum rein und gibt dir schon dieses Rücken-Zudrehen oder dieses Nichtbeachten oder Nicht-mit-dir-Reden, obwohl die Person dich ganz klar auf jeden Fall wahrnimmt." Auch beleidigende Kommentare hat sie schon erlebt. "Sprüche drücken gab es auch schon", verriet sie im Podcast. Ihre Reaktion darauf sei sehr emotional: "Ich bin dann auch jemand, ich könnte direkt ins Klo heulen." Grundsätzlich versuche sie, offen auf alle zuzugehen: "Ich versuche immer, zu allen nett zu sein." Den Ursprung des Konkurrenzgedankens sieht sie in einem veralteten Denkmuster: "Gerade in unserem Showbusiness gibt es das leider ganz, ganz oft. Ich weiß nicht, woran es liegt ... wahrscheinlich an dieser ganzen Thematik 'Es kann nur eine geben', 'Wir nehmen uns was weg.'" Jüngere Künstler erlebte sie dabei als deutlich unterstützender als ältere Generationen.
Vanessa Mai gehört seit Jahren zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Schlagers. Die Sängerin ist seit ihrer Jugend im Musikbusiness tätig und hat sich in der Branche fest etabliert. Privat ist sie seit vielen Jahren mit Andreas Ferber verheiratet, ohne den sie nach eigenen Angaben "nicht mehr lebensfähig" sei. In ihrem Podcast "Schön Laut" gewährt die Sängerin ihren Fans regelmäßig persönliche Einblicke – und spricht dabei nicht nur über die schönen Seiten des Showgeschäfts.










