Amy Robach teilt ihr größtes Missverständnis über Brustkrebs

Amy Robach teilt ihr größtes Missverständnis über Brustkrebs

- Nurin Khalil
Lesezeit: 2 min
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Amy Robach (53) hat sich jetzt offen über ihre Brustkrebsdiagnose geäußert und dabei das größte Missverständnis geteilt, das sie damals hatte. In einer aktuellen Episode des Podcasts "She MD", moderiert von Dr. Thaïs Aliabadi und Mary Alice Haney, sprach die Moderatorin und ehemalige Nachrichtensprecherin darüber, wie sie 2013 bei einem Live-Mammografie-Auftritt für "Good Morning America" im Alter von nur 40 Jahren mit Brustkrebs im Stadium 2 diagnostiziert wurde. Ihr größter Irrtum vor der Diagnose: zu glauben, dass Brustkrebs sie nicht treffen könne, weil die Krankheit in ihrer Familie keine Rolle gespielt hatte.

Amy wuchs in dem Glauben auf, gut abgesichert zu sein. "Krebs war nicht in meiner Familie. Meine Mutter ist eines von neun Geschwistern. Mein Vater ist eines von sechs. Alle meine Großeltern lebten zu diesem Zeitpunkt noch, und niemand in meiner Familie hatte Brustkrebs", erklärte sie im Podcast. "Das war das größte Missverständnis, das ich hatte." Nachdem die Diagnose feststand, unterzog sie sich einer doppelten Mastektomie sowie einer Chemotherapie. Heute engagiert sich die 53-Jährige gemeinsam mit Novartis im Rahmen der Kampagne "Breast Cancer Unscripted", um auf die Risiken von Brustkrebs aufmerksam zu machen. Obwohl die Behandlung mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt, betont Amy: "Einmal mit Brustkrebs diagnostiziert, bleibt dir diese Diagnose mental erhalten, selbst wenn du ihn physisch herausschneiden lässt, die Behandlung vorbei ist und die Ärzte dir sagen, du bist krebsfrei. Es verlässt dich nie."

Amy moderiert gemeinsam mit ihrem Verlobten T.J. Holmes (48) den Podcast "Amy & T.J.", in dem das Paar aktuelle Nachrichtenthemen bespricht. Dass sie ihre persönliche Geschichte so offen teilt, ist für sie eine bewusste Entscheidung. "Wenn du deine Geschichte erzählst, hast du keine Ahnung, welche Reichweite das haben kann. Selbst wenn es nur in deinem kleinen Freundeskreis oder deiner Community ist, wirst du andere Frauen absolut dazu ermutigen und inspirieren, ihre Tests machen zu lassen", so die Moderatorin gegenüber "She MD". An die Kraft des Teilens glaubt sie fest: "Die Macht einer einzigen Stimme ist real."

Amy Robach, Moderatorin
Getty Images
Amy Robach, Moderatorin
T.J. Holmes und Amy Robach, Dezember 2023
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T.J. Holmes und Amy Robach, Dezember 2023
Amy Robach im Dezember 2023 in New York City
Getty Images
Amy Robach im Dezember 2023 in New York City
Was sagst du zu Amys irrtümlicher Annahme, dass sie keinen Krebs bekommen werde, da alle in der Familie gesund waren?