Nur dann gibt Adam Peaty seiner Familie noch eine Chance
Zwischen Schwimmstar Adam Peaty (32) und seiner Familie herrscht seit Längerem dicke Luft – und die Wogen glätten sich offenbar nicht so schnell. Bei seiner Hochzeit mit Social-Media-Star Holly Ramsay am 27. Dezember vergangenen Jahres in der Bath Abbey fehlte Mutter Caroline ebenso wie der Rest der Familie, mit Ausnahme von Schwester Bethany. Berichten zufolge war Caroline bereits zuvor vom Hen-Weekend seiner damaligen Verlobten im Soho Farmhouse in Oxfordshire ausgeschlossen worden. Nun hat Adam in einem Interview mit The Guardian erstmals offen über das Zerwürfnis gesprochen – und klare Bedingungen für eine mögliche Versöhnung genannt.
Als gläubiger Christ – Adam wandte sich 2023 dem Glauben zu – schließt er Vergebung nicht aus. Allerdings macht er deutlich, dass diese Zeit braucht und an Voraussetzungen geknüpft ist. "Für mich als Christ muss es Vergebung geben. Das bedeutet nicht, dass man vergessen muss, aber Vergebung braucht Zeit", sagte er dem Guardian. Weiter erklärte er: "Ich sage nicht, dass es nicht besser werden kann, aber es muss von einem Ort kommen, an dem ich das Gefühl habe, dass sie sich als Menschen verbessert haben und die Kommunikation geöffnet haben." Dabei betonte er, dass ihm vor allem das Wohlbefinden seiner schwangeren Frau Holly und seines fünfjährigen Sohnes George am Herzen liege. Während Holly ihn zuletzt bei den Commonwealth Games in Glasgow vor Ort unterstützte, verfolgten seine Eltern Caroline und Mark die Wettkämpfe offenbar von ihrem Zuhause im englischen Uttoxeter aus.
Der Familienstreit überschattete nicht nur die Hochzeitsfeierlichkeiten, sondern begleitete Adam auch bei seinen jüngsten sportlichen Auftritten. Aus dem Umfeld der Familie hieß es gegenüber der Daily Mail, man solle Adam nicht allein die Schuld geben, und man appellierte an ihn: "Komm nach Hause und rede mit deiner Mutter." Caroline selbst äußerte sich auf Social Media und schrieb, sie und ihr Mann Mark würden ihren Sohn weiterhin aus der Ferne unterstützen: "Unsere Liebe, unsere Zeit und unsere Opfer wurden frei gegeben, ohne Erwartung einer finanziellen Gegenleistung, einfach aufrichtig gegeben mit der Liebe, die jede Mutter und jeder Vater für ihr Kind aufbringen würde." Adam selbst betonte im Interview, er habe sich bislang nicht öffentlich über die Hintergründe des Streits geäußert: "Ich habe nicht eine Sache an die Medien gegeben. Ich habe keine einzige Geschichte erzählt."









