Zu privat? Noah Kahan bereut, wie offen er früher einmal war
Vom kleinen Venue zum Stadion – Noah Kahan hat in den vergangenen Jahren einen beeindruckenden Aufstieg erlebt. Doch je größer die Bühne wurde, desto wichtiger wurde dem 29-jährigen Sänger eine Sache: zu wissen, was er für sich behält. Im Gespräch mit E! News erklärte er jetzt, wie er versucht, sein Privatleben zu schützen, obwohl seine Musik so persönlich ist wie eh und je. "Ich mache tonnenweise Interviews und Gespräche mit Menschen, und ich achte immer wirklich darauf, was mir lieb und teuer ist, für mich privat zu halten", sagte er. Das gilt besonders für seine Familie, seine Frau, seine Eltern, seine Geschwister und enge Freunde – also für alle, die sein Leben und damit auch seine Songs prägen.
Dass das nicht immer leicht ist, gibt Noah offen zu. Bei seinem ersten Album habe er es versäumt, die Betroffenen rechtzeitig einzuweihen. "Ich habe es nicht sorgfältig genug gemacht, sicherzustellen, dass die Leute das Gefühl hatten, gewarnt zu werden oder zu wissen, was ich sagen würde", gab er zu. Inzwischen fragt er vorher nach, was privat bleiben soll. "Ob mir das gefällt oder nicht – und unabhängig davon, ob ich darüber schreiben möchte: Wenn jemand sagt: 'Damit fühle ich mich nicht wohl' oder 'Das möchte ich privat halten', dann respektiere ich das." Genau diese Gespräche sind auch Teil seiner Dokumentation "Noah Kahan: Out of Body", in der Angehörige schildern, wie sie es erlebt haben, als Teile ihres Lebens im Erfolgsalbum "Stick Season" auftauchten und in der Noah auch über sehr private Angelegenheiten wie seine Essstörung spricht. Neben seinem musikalischen Schaffen engagiert sich Noah zudem mit seiner Organisation Busyhead Project für das Thema mentale Gesundheit.
Privates und Berufliches zu trennen gelingt dem Musiker am besten, wenn beides miteinander harmoniert – so wie bei seiner aktuellen Zusammenarbeit mit dem Getränkehersteller Culture Pop Soda. Gemeinsam brachte er eine limitierte Kirsch-Limonade heraus. Für Noah war entscheidend, dass sich die Kooperation persönlich anfühlte: "Das Team hat mich wirklich willkommen geheißen und meine Ideen wurden gehört", erklärte er gegenüber E! News. Die Getränkemarke spendete außerdem 100.000 Dollar an sein Busyhead Project. Bei seinen Konzerten in seiner Wahlheimat Boston Anfang Juli nutzte Noah die Partnerschaft, um sich auf eine besondere Art zu zeigen: Er verteilte die Limo persönlich an Fans und machte Fotos mit ihnen. "Mich den Menschen um mich herum stärker verbunden zu fühlen, lässt mich den Moment bewusster erleben. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, etwas zu tun, das den Menschen wirklich etwas bedeutet", so der Sänger.









