Nach Mord-Drama: Rob Reiners Kids ehren ihn im Stadion
Jake (35) und Romy Reiner (28) haben beim Spiel der Los Angeles Dodgers gegen die Boston Red Sox im Dodger Stadium in Los Angeles laut Page Six eine bewegende Ehrung für ihre verstorbenen Eltern Rob Reiner (†78) und Michele Singer Reiner (†70) veranstaltet. Die Geschwister warfen bei dem Sonntagsspiel die feierlichen ersten Pitches – und das in Trikots, auf denen der Familienname Reiner prangte. Während Jake seinen Wurf offenbar direkt über die Homeplate brachte, landete Romys Ball etwas daneben. Anschließend posierten die beiden mit den Dodgers-Spielern Alex Call und Miguel Rojas, die ihre Bälle gefangen hatten.
Das emotionale Erscheinen der Geschwister auf dem Baseballfeld ist ein stilles Gedenken an ihre Eltern, die im Dezember vergangenen Jahres in ihrem Haus im Brentwood-Viertel von Los Angeles tot aufgefunden worden waren. Laut Sterbeurkunden starben Rob und Michele innerhalb von Minuten durch mehrere Messerstiche. Ihr jüngerer Sohn Nick (32) wurde als Hauptverdächtiger verhaftet und sitzt seitdem in der Twin Towers Correctional Facility in Los Angeles in Untersuchungshaft. Auf ihn warten zwei Anklagen wegen Mordes ersten Grades. Bei einem Gerichtstermin im Februar plädierte er auf nicht schuldig. Nick wurde bereits vor den Taten mit Schizophrenie diagnostiziert und kämpft laut Berichten seit Langem mit Drogenabhängigkeit.
Für Jake hat Baseball eine ganz besondere emotionale Bedeutung. Im Podcast "The Incline: Dodgers Podcast" sprach er im Mai darüber, wie die gemeinsame Liebe zum Sport ihn mit seinem Vater verbindet: "Wenn es um die Dodgers geht, meine erste Liebe, dann ist das etwas, das mich immer zuerst mit meinem Dad verbunden hat, und es ist etwas, das mich für den Rest meines Lebens mit ihm verbinden wird." Auch in einem Essay auf Substack, das er im April veröffentlichte, schrieb er über diese Verbindung: "Meine Bindung zu ihm begann mit Baseball. Es war der Lieblingssport meines Großvaters, der ihn an meinen Dad weitergab und dieser an mich. Wir liebten die Dodgers mehr als alles andere." Und weiter: "Ich werde nie wieder ins Dodger Stadium gehen, ohne die Anwesenheit meines Vaters zu spüren."










