Autopsieberichte verzögern Mordprozess gegen Nick Reiner
Viereinhalb Monate nach dem gewaltsamen Tod seiner Eltern ist der Mordprozess gegen Nick Reiner (32) ins Stocken geraten. Bei einer Anhörung am Mittwoch, dem 29. April, in Los Angeles enthüllte Staatsanwalt Jonathan Chung, dass die Autopsieberichte für Rob (†78) und Michele Reiner (†70) immer noch nicht abgeschlossen sind. Das berichtet TMZ. Ohne diese entscheidenden Dokumente war an eine Verhandlung nicht zu denken – die Anhörung wurde auf den 15. September vertagt. Nick, der sichtlich abgemagert wirkte und im gelb-blauen Gefängnisoverall erschien, beschränkte sich im Gerichtssaal darauf, die Fragen des Richters mit wenigen Worten zu beantworten.
Nick ist angeklagt, seine Eltern am 14. Dezember 2025 in deren Haus im Brentwood-Viertel von Los Angeles mit einem Messer getötet zu haben. Das Büro des Gerichtsmediziners von Los Angeles County hatte als Todesursache "multiple Schnittwunden" und die Todesart als Tötungsdelikt eingestuft – genauere Details sollen die noch ausstehenden Autopsiebefunde liefern. Nick hat auf nicht schuldig plädiert. Er sitzt ohne Möglichkeit auf Kaution im Twin Towers Correctional Facility in Los Angeles. Seine Lage ist ernst: Die Anklage weist spezielle Umstandsmerkmale auf, die theoretisch die Todesstrafe ermöglichen.
Nicks Geschwister Jake und Romy Reiner sollen den Kontakt zu ihrem Bruder abgebrochen haben. Laut einem Insider ist seine Pflichtverteidigerin Kimberly Greene mittlerweile Nicks einzige Besucherin im Gefängnis. "Nick ist im Gefängnis faktisch allein. Seine Geschwister haben ihn nicht besucht, und es gibt kein Anzeichen einer Annäherung, während er mit äußerst schweren Anklagepunkten konfrontiert ist", zitierte das OK! Magazine kürzlich eine mit der Situation vertraute Person.








