Richter zieht Diddys Bargeld und iPhones jetzt endgültig ein
Für Sean 'Diddy' Combs (56) gibt es keine guten Nachrichten: Ein US-amerikanischer Bundesrichter hat nun offiziell angeordnet, dass mehrere Gegenstände, die im Zuge von Diddys Verhaftung und Hausdurchsuchungen beschlagnahmt worden waren, endgültig an die US-Regierung fallen. Richter Arun Subramanian, der bereits dem Strafprozess gegen den Rapper vorstand, unterzeichnete den entsprechenden Beschluss am Dienstag. Darunter befinden sich laut TMZ mehrere iPhones, iPads und Festplatten sowie rund 7.815 Euro Bargeld, die am 16. September 2024 im Park Hyatt Hotel sichergestellt worden waren - an dem Tag, an dem Diddy festgenommen wurde.
Der Richter konnte den Beschluss unterzeichnen, weil innerhalb der 30-tägigen Frist nach Bekanntmachung der Einziehung kein Einspruch eingereicht worden war. Das bedeutet, dass die US-Bundesbehörden die Gegenstände nun in ihrem Besitz behalten und nach eigenem Ermessen damit verfahren dürfen. Das Team des Rappers hat sich bislang nicht dazu geäußert. Bereits im Jahr 2024 waren Diddys Anwesen durchsucht und er anschließend verhaftet worden. Letztendlich wurde er in zwei Anklagepunkten im Zusammenhang mit Prostitution verurteilt.
Sean Combs verbüßt seine Haftstrafe derzeit in einem Bundesgefängnis. Sein voraussichtliches Haftende ist für Februar 2028 datiert, nachdem der Termin zuletzt nach hinten verschoben worden war. Hintergrund soll ein gewaltsamer Zwischenfall im Gefängnis sein, der ihn vorübergehend in eine sogenannte "Special Housing Unit" gebracht hatte. Diddy ist Vater von sieben Kindern und pflegte in der Vergangenheit ein enges Verhältnis zu seiner Familie, die ihn oft in der Öffentlichkeit begleitete. Zu der aktuellen Entscheidung über seine Elektronik und das eingezogene Bargeld hat sich der Produzent bisher nicht persönlich geäußert.








