"Brauche eine kleine Pause": Bushido kämpft mit großer Angst
Bushido (47) wird von Gedanken an den eigenen Tod und einen endgültigen Abschied von seiner Familie emotional überwältigt. In der neuen Folge des RTL+-Podcasts "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" wird aus einer zunächst lockeren Fragerunde mit seiner Ehefrau Anna-Maria Ferchichi (44) plötzlich ein ernstes Gespräch über Verlust. Der 47-Jährige gesteht, dass ihn vor allem die Vorstellung quält, seine Frau und seine Kinder nach seinem Tod womöglich nie wiederzusehen. "Mein größter Albtraum ist es wirklich, euch irgendwann nicht wiederzusehen", erklärt der Rapper. Schließlich kann er seine Tränen kaum noch zurückhalten und beendet die Aufnahme vorzeitig. "Ich glaube, ich brauche eine kleine Pause", sagt Bushido, bevor er hinzufügt: "Ich muss mal kurz rausgehen." In diesem aufgewühlten Moment möchte der Musiker vor allem die Nähe seiner Liebsten spüren. "Ich muss, glaube ich, mal kurz dich und Aaliyah in den Arm nehmen", richtet er sich an Anna-Maria.
Ausgelöst wird Bushidos emotionale Reaktion durch die Hörerfrage, was ihn nach dem Tod erwarten könnte. Eine klare Vorstellung vom Jenseits habe er zwar nicht. Ganz ausschließen könne er dessen Existenz jedoch ebenfalls nicht. "Tief im Inneren glaube ich, dass da was ist", erzählt der Musiker im Podcast. Für ein mögliches Leben nach dem Tod hat er einen persönlichen Wunsch: "Dass ich all diese Menschen, die ich liebe und verloren habe, wiedersehe." Dabei denkt Bushido besonders an seine Mutter, die vor 13 Jahren starb. Obwohl er sich oft wünsche, von ihr zu träumen, könne er sich lediglich an etwa zwei solcher Träume erinnern. Diese hätten seinen Schmerz sogar verstärkt, weil ihm dabei bewusst gewesen sei, dass sie nicht real waren. Als seine Stimme immer wieder bricht, übernimmt Anna-Maria kurz das Gespräch, damit ihr Mann durchatmen kann. Die Todesangst bestimme seinen Alltag nicht ständig, sondern treffe ihn in einzelnen Momenten mit großer Wucht.
Wie wichtig Bushido das gemeinsame Leben mit Anna-Maria und den Kindern ist, wurde auch während der vorübergehenden Trennung des Ehepaars im vergangenen Jahr deutlich. Der zeitweise Verlust seines vertrauten Familienalltags stürzte den Rapper damals in eine schwere persönliche Krise. Er litt unter massiven Angstzuständen und konnte das Haus phasenweise nicht mehr verlassen. Besonders schwer fiel ihm die Vorstellung, dass die Kinder nicht mehr gemeinsam mit beiden Eltern aufwachsen könnten.









