Darum haderte Prinzessin Kate zunächst mit ihrem Titel
Als König Charles III. (77) seiner Schwiegertochter am 9. September 2022 den Titel Prinzessin von Wales verlieh, löste das offenbar nicht nur Freude aus. Prinzessin Kate (44) soll mit der neuen Bezeichnung zunächst gehadert haben, wie Royalexperte und Biograf Russell Myers in seinem Buch "William and Catherine: The Intimate Inside Story" berichtet. Ihre Bedenken habe sie im privaten Kreis gegenüber Prinz William und dem König geäußert. Der Grund: Der Titel ist bis heute untrennbar mit Prinzessin Diana (†36) verbunden, die 1997 ums Leben kam. Kate habe befürchtet, sofort mit Williams Mutter verglichen zu werden und lediglich in deren Fußstapfen zu treten. Stattdessen wollte die dreifache Mutter innerhalb der Königsfamilie ein eigenständiges Profil entwickeln. Die Titelvergabe erfolgte damals unmittelbar nach dem Tod von Queen Elizabeth II. (†96) – in derselben Ansprache wurde William zum britischen Thronfolger und damit zum Prince of Wales ernannt.
Dass Kate die Geschichte und die Bedeutung ihrer neuen Rolle würdigt, stellt Myers nicht infrage. Über das Vermächtnis von Diana definieren lassen wollte sie sich aber nicht. Palastinterne Quellen schilderten dem Biografen, die Prinzessin sei fest entschlossen gewesen, den Titel auf ihre eigene Art zu füllen. Ein ehemaliger hochrangiger Berater des Paares erklärte laut Russell: "Das zeigt, wie überlegt sie vorgeht." Weiter führte der frühere Mitarbeiter aus, Kate sei "wohlwollend in ihren Absichten, möchte aber auch ihre eigene Rolle für sich und ihre Familie gestalten, was sich in vielerlei Hinsicht sehr von dem Verhalten vergangener Generationen von Royals unterscheidet". Vor dem Wechsel war Williams Frau seit der Hochzeit im Jahr 2011 als Herzogin von Cambridge bekannt gewesen. Der Titel Prince of Wales geht traditionell an den britischen Thronfolger.
Seit ihrer Hochzeit mit William musste sich Kate daher auch an einige neue Regeln gewöhnen. Als ehemalige Bürgerliche war das Leben am Hof für sie alles andere als selbstverständlich. Laut einem Bericht von Hello! stand sie dabei besonders unter den wachsamen Augen von Queen Elizabeth II., die genau hingeschaut haben soll, ob Kate den Anforderungen in der Öffentlichkeit gewachsen ist. Neben Kleidervorschriften und dem korrekten Knicks soll auch die Tee-Etikette dazu gehört haben. Für Kate habe demnach sogar eine Extra-Regel gegolten, die für William nicht galt. Wer Lippenstift trage, müsse beim Nachmittagstee immer von derselben Stelle der Tasse trinken, damit keine mehrfachen Abdrücke entstehen.









