

Dianas Schwestern könnten über Spencers Buch verärgert sein
Die Memoiren von Charles Spencer (62) über seine verstorbene Schwester Prinzessin Diana (†36) sorgen offenbar auch innerhalb der eigenen Familie für Unmut. Wie Royalexpertin Ingrid Seward gegenüber Hello! einschätzt, dürften die Schwestern Lady Sarah McCorquodale (71) und Lady Jane Fellowes (69) wenig erfreut darüber sein, dass ihr jüngerer Bruder die Geschichte Dianas erneut öffentlich in den Fokus rückt. Das Buch "Swan Song: Diana, meine Schwester" erschien im September 2026 – und reißt laut der Expertin alte familiäre Wunden auf. Zudem rückt es Diana kurz vor ihrem 30. Todestag im kommenden Jahr erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit. "Ich würde denken, dass sie ziemlich verärgert sein werden, weil dadurch ihre Schwester wieder hervorgeholt wird", schätzt Ingrid. "Im nächsten Jahr jährt sich ihr Tod zum 30. Mal, daher wird es bestimmt wieder einen großen Wirbel geben, der ihnen sicher nicht gefallen wird." Eine öffentliche Stellungnahme der beiden Schwestern selbst gibt es nicht.
Ihre Einschätzung begründet die Royalexpertin mit dem konsequenten Rückzug der beiden Frauen aus allen Debatten rund um ihre Schwester Diana. "Sie mischen sich einfach nicht ein, aus Selbstschutz", erklärte sie gegenüber dem Magazin. "Sie haben nie etwas gesagt und nur gelegentlich ein einzelnes Zitat für ein seriöses Diana-Gedenkbuch abgegeben, das kurz nach ihrem Tod veröffentlicht wurde. Ansonsten tun sie das nicht, und ich denke, dabei werden sie bleiben." Zu den alten Wunden zählt die Expertin auch Dianas Ehe mit dem heutigen König Charles III. (77). Aus Sicht der Schwestern habe der Monarch Diana nicht gut behandelt – ihm würden Sarah und Jane wohl respektvoll als König begegnen, ansonsten aber vermutlich nichts mit ihm zu tun haben. Auch das sind Vermutungen der Royalexpertin. In seinem Buch beschreibt Charles seine Schwester als liebevolle, charismatische und dynamische Frau, die aber auch von starken Selbstzweifeln geprägt war. Trotz aller Kontroversen um das Buch landete das Werk auf Platz eins der britischen Hardcover-Sachbuchverkäufe des Jahres 2026.
In den Memoiren behauptet der Autor unter anderem, König Charles habe nach dem Tod seiner Ex-Frau geradezu euphorisch gewirkt. Der Buckingham-Palast wies diese Schilderung ungewöhnlich deutlich zurück und verwies darauf, dass die Trauer eines Bruders Vernunft, Urteilskraft und Erinnerungen trüben beziehungsweise beeinflussen könne. Für zusätzliche Diskussionen sorgte außerdem, dass sich Charles bei Piers Morgan (61) für einen sachlichen Fehler in dem Buch entschuldigte. Diana wuchs gemeinsam mit ihren älteren Schwestern Sarah und Jane sowie ihrem jüngeren Bruder Charles auf und stand den beiden Frauen nahe. Sarah lernte den heutigen König bereits vor ihrer Schwester 1977 kennen und war kurzzeitig mit ihm liiert. Jane heiratete Robert Fellowes (†82), einen früheren Privatsekretär von Queen Elizabeth II. (†96) – bei dieser Hochzeit übernahm Diana die Rolle einer Brautjungfer.




























