Postpartale Depression: Ashley Tisdale dachte an Scheidung

Postpartale Depression: Ashley Tisdale dachte an Scheidung

- Yasmin Keller
Lesezeit: 3 min
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Ashley Tisdale (41) hat sich nach der Geburt ihrer ersten Tochter Jupiter in einer Krise befunden, die auch ihre Ehe belastete. Im Podcast "Recovering", den ihr Ehemann Christopher French (44) moderiert, sprach die Schauspielerin jetzt offen über ihre postpartale Depression. Im ersten Jahr nach der Geburt ihrer Tochter habe sie ihre Beziehung immer wieder infrage gestellt. "Ich habe so oft versucht, mich von dir scheiden zu lassen. Aber du bist so gefestigt und ruhig und wusstest, dass du es einfach vorüberziehen lassen musst", sagte sie in dem Gespräch. Sie fühlte sich damals vollkommen verloren, während ihr Mann mit seiner ruhigen und bodenständigen Art auf die heftigen Stimmungsschwankungen reagierte, die die Erkrankung mit sich brachte. Mittlerweile ist das Paar zum zweiten Mal Eltern geworden: Ihre Tochter Emerson ist zwei Jahre alt. Nach ihrer Geburt habe Ashley die Beschwerden nach eigenen Angaben nicht mehr in diesem Ausmaß erlebt.

Auch Christopher schilderte in der Podcastfolge, wie hilflos er sich damals gefühlt habe. Seine Frau sei in einem Moment liebevoll und glücklich mit dem neugeborenen Baby gewesen – und innerhalb weniger Minuten habe sich ihre gesamte Stimmung verändert. Er habe sie auf dem Boden liegen und vor Schmerzen weinen sehen, ohne ihr helfen zu können. "Es war so brutal, dich da durchmachen zu sehen und nichts dagegen tun zu können – außer irgendwie zu versuchen, die stressige Zeit mit einem neugeborenen Baby ein wenig leichter zu machen, damit du den Raum hattest, das durchzustehen", erklärte der Musiker. Ashley erinnert sich ebenfalls an diese Phase. Einmal habe sie im Auto allein wegen eines Staus beinahe eine Panikattacke bekommen. Die Diagnose postpartale Depression wurde ihr zu diesem Zeitpunkt noch nicht gestellt.

Vor ihrer ersten Schwangerschaft war die Schauspielerin und Sängerin stolz darauf gewesen, ihre Angstprobleme in den Griff bekommen zu haben. Emotional habe sie sich für den eigenen Nachwuchs gerüstet gefühlt. Doch die, in ihrem Fall, hormonell bedingte Erkrankung machte ihre erlernten Bewältigungsstrategien praktisch unbrauchbar. Erst als die Symptome rund um Jupiters zweiten Geburtstag deutlich nachließen, stellte ihre Ärztin rückblickend die Diagnose "Postpartale Depression". "Was? Wie konntest du nicht wissen, dass du mir das sagen musst? Ich dachte nur: Mann, das ist verrückt", erklärte Ashley im Podcast "Recovering" als ihre Reaktion darauf. Ihre erste postpartale Depression bezeichnet sie als den bislang schwierigsten Teil ihres Mutterseins. Umso deutlicher sei der Unterschied nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Emerson gewesen. "Es ist ziemlich cool, es noch einmal zu erleben und diese Erfahrung nicht zu machen", sagte Ashley.

Ashley Tisdale, Oktober 2023
Getty Images
Ashley Tisdale, Oktober 2023
Ashley Tisdale und ihr Baby im Oktober 2024
Instagram / ashleytisdale
Ashley Tisdale und ihr Baby im Oktober 2024
Ashley Tisdale mit Ehemann Christopher French und den Töchtern Jupiter und Emerson.
Instagram / ashleytisdale
Ashley Tisdale mit Ehemann Christopher French und den Töchtern Jupiter und Emerson.
Wie findet ihr Ashley Tisdales Entscheidung, ihre Erfahrungen im Podcast so detailliert zu teilen?