"Silent Hill" soll nach Horrorflop endlich gerettet werden

"Silent Hill" soll nach Horrorflop endlich gerettet werden

- Nicole Vasiljuk
Lesezeit: 2 min
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Die Filmreihe "Silent Hill" soll einen Neuanfang bekommen: Hollywood-Produzent Roy Lee möchte das Franchise nach dem enttäuschenden Softreboot "Return to Silent Hill" wieder zu alter Stärke führen. Das Wall Street Journal berichtet, dass es bislang allerdings keine Details zum Vorhaben gibt – weder zur Regie noch zur Besetzung, Handlung oder einem möglichen Kinostart. Für den geplanten Neustart soll außerdem deutlich mehr Geld zur Verfügung stehen als zuletzt. Der jüngste Film hatte lediglich ein Budget von 23 Millionen US-Dollar. Mit einem größeren Budget sollen vor allem ein aufwendigeres Produktionsdesign, größere Sets und eine überzeugendere Atmosphäre möglich werden. Schließlich lebt die düstere Videospielwelt rund um die nebelverhangene Kleinstadt von genau diesen Elementen – und die kamen in der bisherigen Verfilmung nach Ansicht vieler Zuschauer deutlich zu kurz.

An Erfahrung fehlt es dem Produzenten auf jeden Fall nicht: Roy Lee war unter anderem an "ES", "Hokum", "Welcome to Derry" und "Weapons – Die Stunde des Verschwindens" beteiligt. Dem Produzenten wird nachgesagt, dass er bei neuen Projekten gern direkt auf Filmemacher zugeht. Während der Arbeit an "Barbarian" fragte er Regisseur Zach Cregger (45) schlicht, welchen Stoff dieser als Nächstes umsetzen wolle. Aus dessen Antwort entstand die neue "Resident Evil"-Verfilmung. Seine Strategie ist offenbar, gezielt auf die Visionen kreativer Köpfe zu setzen, anstatt fertige Konzepte vorzusetzen. Wer nun den Neustart von "Silent Hill" am Ende inszenieren soll, ist bislang aber noch nicht geklärt. Zach selbst dürfte für den Job kaum infrage kommen: Er hatte bereits betont, dass "Resident Evil" sein einziger Ausflug in ein bestehendes Franchise bleiben solle.

"Return to Silent Hill" sollte ursprünglich die Gaming-Reihe auf der großen Leinwand wiederbeleben. Nach dem US-Kinostart blieb der Film aber sowohl an den Kinokassen als auch bei Kritikern und Fans deutlich hinter den Erwartungen zurück. Besonders in den sozialen Medien fielen die Reaktionen brutal aus. Die Erwartungen waren äußerst hoch – denn mit Christophe Gans kehrte jener Regisseur zurück, der bereits den ersten "Silent Hill"-Film aus dem Jahr 2006 verantwortet hatte. Dieser gilt bei vielen Anhängern bis heute als eine der gelungeneren Videospielverfilmungen und kommt beim Publikum auf Rotten Tomatoes auf 63 Prozent. Die Fortsetzung "Silent Hill: Revelation" konnte daran qualitativ nicht anknüpfen.

"Silent Hill", Film- und Videospielreihe
Getty Images
"Silent Hill", Film- und Videospielreihe
Austin Abrams in einer Szene aus "Resident Evil" (2026)
Imago
Austin Abrams in einer Szene aus "Resident Evil" (2026)
Christophe Gans, Regisseur von "Silent Hill"
Getty Images
Christophe Gans, Regisseur von "Silent Hill"
Hat "Silent Hill" nach "Return to Silent Hill" überhaupt noch eine weitere Kinochance verdient?
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