Nicolas Cage spottet über Marvels Superheldenkostüme
Nicolas Cage (62) fand bei der Fan Expo Dallas wenig lobende Worte für das Marvel Cinematic Universe und zog dabei einen ungewöhnlichen Vergleich. Wie The Playlist berichtet, nahm der Oscarpreisträger vor allem die älteren Schauspieler in ihren Superheldenkostümen aufs Korn. Wenn die Stars sich für den unvermeidlichen Kampf in Position bringen, müsse er unweigerlich an Wrestling denken. "Wenn ich diese über 50-jährigen, ansonsten intelligenten und außergewöhnlich begabten Schauspieler in diesen lächerlichen Kostümen sehe, wie sie sich für den Kampf bereit machen – und seien wir mal ehrlich: Letztlich läuft alles auf den Kampf hinaus –, dann muss ich unweigerlich daran denken, dass mich das MCU an eine gut finanzierte, glorifizierte WWE erinnert", erklärte er. Dem Superheldengenre hat Cage allerdings nicht grundsätzlich den Rücken gekehrt.
Seinen Seitenhieb habe Nicolas allerdings durchaus liebevoll gemeint, schließlich ist der Schauspieler selbst großer Fan von Comics und Superhelden. Mit dem Genre kennt er sich bestens aus: Als Johnny Blaze spielte er in zwei "Ghost Rider"-Filmen mit, zudem war er in "Kick-Ass" und "The Flash" zu sehen. Zuletzt übernahm er die Hauptrolle in der Prime-Video-Serie "Spider-Noir". Besonders gereizt habe ihn dabei die düstere Welt des Film noir. Einen Hang zum Morbiden zeigt Nicolas allerdings auch abseits der Leinwand: Auf dem St. Louis Cemetery No. 1 in New Orleans ließ er sich eine 2,7 Meter hohe Pyramide errichten, die weithin als künftige Grabstätte des Schauspielers gilt. "Spider-Noir" wurde trotz guter Kritiken nach nur einer Staffel abgesetzt. Ghost Rider soll unterdessen 2028 offiziell ins MCU einziehen. Die Rolle übernimmt dann Ryan Gosling (45), Regie führt Shawn Levy (58).
Wie tief Nicolas' Begeisterung für Comics reicht, zeigt auch der Name seines 2005 geborenen Sohnes: Kal-El ist der kryptonische Name von Superman. Zuletzt gab es zudem aus einer anderen Richtung eine Verbindung des Schauspielers zum Marvel-Universum. Nachdem Ryans Besetzung als Ghost Rider bekannt geworden war, brachte Robert Downey Jr (61) ein gemeinsames Abenteuer von dessen flammendem Helden und Nicolas' Spider-Noir ins Spiel. Ein Widerspruch zu Nicolas' aktuellem Spott muss darin nicht liegen: Seine Kritik richtet sich vor allem gegen die kostümierten Kampfszenen des Genres, während die Figuren und Comicwelten selbst ihn weiterhin durch seine Karriere begleiten.



























