P. Diddy hat es laut Aubrey O'Day viel zu gut hinter Gittern

P. Diddy hat es laut Aubrey O'Day viel zu gut hinter Gittern

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min
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Aubrey O'Day (42) findet deutliche Worte für die angeblichen Privilegien ihres früheren Mentors Sean "Diddy" Combs (56) im Bundesgefängnis Fort Dix. In der Sendung "TMZ Live" spottete die ehemalige Danity-Kane-Sängerin am Montag darüber, dass es dem Rapper selbst hinter Gittern an kaum etwas fehle. Sie zählte auf, was ihm offenbar zur Verfügung stehe: Whiskey, Pizza, Pasta, Massagen und sogar Instagram. Auch auf die berüchtigten "Freak-offs" und das Babyöl, das im Prozess eine Rolle gespielt hatte, spielte sie dabei an. Für die Musikerin steht deshalb fest, dass der Bad-Boy-Gründer seine Haftstrafe keineswegs unter besonders harten Bedingungen absitzen müsse. Noch mehr beschäftigt sie jedoch offenbar die Zeit nach seiner für Januar 2028 vorgesehenen Entlassung. Aubrey befürchtet, dass ihn dann zahlreiche Menschen bejubeln werden.

Wie berechtigt diese Sorge aus ihrer Sicht ist, machte Aubrey an den Szenen vor dem Gerichtsgebäude fest, die sich nach der Urteilsverkündung abgespielt hatten. Dort sollen sich Frauen mit Babyöl übergossen haben, während Diddys Söhne Musik spielten und deren Partnerinnen twerkten. Auch eine mögliche Willkommensfeier nach der Freilassung scheint bereits Thema zu sein: TMZ zufolge kündigte Rapper Too $hort an, bei der Party des Bad-Boy-Gründers dabei sein zu wollen. Für Aubrey ist das ein weiteres Indiz dafür, dass viele Unterstützer nur auf seine Rückkehr warten könnten. Die Sängerin stellt sich schon seit Längerem öffentlich gegen ihren einstigen Mentor. Nach ihren Angaben soll Diddy früheren Künstlern seines Labels Bad Boy angeboten haben, ihnen ihre Veröffentlichungsrechte zurückzugeben. Im Gegenzug hätten sie jedoch Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben müssen. Aubrey erklärte, dass auch sie ein solches Angebot erhalten, es aber abgelehnt habe.

Berichte über den angeblich komfortablen Gefängnisalltag des Produzenten kursieren bereits seit einiger Zeit. Demnach soll Diddy nicht nur Massagen und aufwendig zubereitete Mahlzeiten bekommen haben. Auch geschmuggelter Alkohol sei verfügbar gewesen, während andere Gefangene ungeliebte Aufgaben für ihn übernommen haben sollen. Wegen der Vorwürfe einer bevorzugten Behandlung wurde der Rapper laut TMZ zuletzt in Einzelhaft verlegt, während die Gefängnisleitung die Angaben überprüfte. Diddys Sprecher Juda Engelmayer widerspricht der Darstellung allerdings entschieden. Von einem VIP-Leben hinter Gittern könne keine Rede sein. Gegenüber Daily Mail erklärte er, Diddy verbüße seine Strafe wie jeder andere Insasse und halte sich an die geltenden Regeln. Aktuell wartet Diddy weiterhin auf die Entscheidung über seine Berufung.

Aubrey O'Day und P. Diddy
Collage: Getty Images, Getty Images
Aubrey O'Day und P. Diddy
Sean "Diddy" Combs, Rapper
Imago
Sean "Diddy" Combs, Rapper
Aubrey O'Day
Jeff Spicer / Freier Fotograf
Aubrey O'Day
Glaubt ihr, Diddy bekommt im Gefängnis tatsächlich eine Sonderbehandlung?