Wolke Hegenbarth möchte Sohn von Social Media fernhalten
Wolke Hegenbarth (46) hat für ihren Sohn Avi klare Vorstellungen: Social Media soll für ihn so lange wie möglich tabu bleiben. Im Gespräch mit Gala erklärte die Schauspielerin, warum sie beim Thema Handy so streng ist. "Es kann durchaus sein, dass mein Sohn der Allerletzte sein wird, der Social Media benutzen darf. Wie kann ich etwas, das ich selber nicht im Griff habe, quasi uneingeschränkt meinem Kind zur Verfügung stellen?", fragte sie mit Blick auf die kommenden Teenagerjahre. Für ihren Sohn findet sie dafür klare Worte: "Du kannst den Rest deines Lebens am Handy hängen. Aber ich sorge dafür, dass du Zeit hast, ohne dieses Gerät." Auch sie selbst achtet darauf, mit gutem Beispiel voranzugehen: Wenn Avi nach der Schule nach Hause kommt, legt die Mutter ihr Smartphone bewusst beiseite, um sich ganz auf ihren Sohn zu konzentrieren.
Der Anstoß für diesen Wandel kam ausgerechnet während der Sommerferien – und ganz ungeplant. Im Urlaub in Italien wollte die Schauspielerin ihren Sohn beim Schwimmen im Pool filmen. Doch ihr vermeintlich wasserdichtes Smartphone fiel ins Wasser und funktionierte anschließend nicht mehr. Vier Wochen lang war sie dadurch ohne Handy und damit weitgehend offline. Nach dem ersten Schock entwickelte sich die Panne zu einer wohltuenden Erfahrung: Wolke verbrachte mehr Zeit mit ihrem Mann und ihrem Kind, ging schwimmen und las – drei Bücher schaffte sie in diesem Urlaub. "Je weniger Handy, desto mehr innere Ruhe habe ich", lautet ihr Fazit gegenüber dem Magazin. Ganz ohne Rückfall ging es allerdings nicht weiter. Zurück im Alltag hatte sie plötzlich zwei bis drei Stunden Zeit für sich – und verbrachte sie prompt wieder in den sozialen Netzwerken, wie das Magazin Gala berichtet.
Auf Instagram folgen Wolke rund 243.000 Menschen. Die Plattform nutzt sie vor allem beruflich, ihren eigenen Kanal empfindet sie dabei als selbstbestimmt. Als reine Privatperson wäre sie nach eigener Aussage dagegen überhaupt nicht in den sozialen Medien unterwegs. Social Media sieht die Schauspielerin als großen Zeitfresser, der den Blick ständig auf andere Menschen lenkt, statt die eigene Kreativität zu fördern. Dass sie selbst noch keine perfekte Balance gefunden hat, räumt sie offen ein. Um sich im Alltag möglichst wenig ablenken zu lassen, hat sie bereits einige Maßnahmen getroffen: Ihr Smartphone steht seit zehn Jahren auf lautlos, außerdem hat sie die Instagram-Benachrichtigungen deaktiviert. Die unfreiwillige Offline-Zeit im Urlaub erwies sich für die Mutter als wohltuend. Sie fühlte sich weniger gestresst und überfordert und konnte die gemeinsame Zeit mit ihrem Mann und Avi bewusster genießen.


























