Felix Neureuther hofft, Rücken-OP noch "lange zu umgehen"
Felix Neureuther (42) hat erneut mit massiven Rückenproblemen zu kämpfen. Bei dem früheren Skirennläufer wurde eine Wirbelversteifung festgestellt, wegen der er sich eigentlich einer Operation unterziehen sollte. Doch statt sich direkt dem größeren Eingriff zu stellen, probiert es der Wintersportstar erst einmal mit einer konservativen Behandlung. Er befinde sich derzeit im "großen Reha-Modus", wie er gegenüber Bunte erklärte. Bei der Verleihung des "Blauen Panthers" am Mittwochabend in München zeigte er sich dennoch wieder auf dem Teppich und hielt dort sogar eine Laudatio. Seine Hoffnung formulierte er im Interview ganz klar: "Ich hoffe, dass ich so möglichst lange eine Operation umgehen kann." Mit seinen 42 Jahren sei er schließlich "ein bisschen jung für eine größere Operation im Rücken", so der vierfache Vater weiter.
Trotz der gesundheitlichen Belastung gab sich Felix bei dem Event entspannt. "Passt schon. Alles gut. Ich kann hier stehen", betonte er. Noch Mitte Oktober hatten ihn die Rückenprobleme allerdings ausgebremst: Eine Benefizveranstaltung in Donaueschingen musste er kurzfristig absagen. Sein Vater Christian Neureuther (77) erklärte damals den Grund für die Abwesenheit seines Sohnes: "Er hätte eigentlich operiert werden sollen. Er versucht es nun mit einer konservativen Therapie, muss sich aber schonen und darf nicht golfen." Lange will Felix offenbar dennoch nicht auf sportliche Aktivitäten verzichten. Schon am kommenden Wochenende möchte er beim Weltcupauftakt in Sölden erstmals seit Beginn seiner aktuellen Reha wieder die Skier anschnallen. Gegenüber spot on news verriet er: "Jetzt am Wochenende ist Weltcupauftakt in Sölden und da werde ich das erste Mal wieder auf die Ski gehen. Ich freue mich schon sehr drauf."
Probleme mit dem Rücken sind für Felix nichts Neues. Bereits während seiner aktiven Laufbahn plagten ihn die Beschwerden immer wieder, mehrfach erlitt er einen Bandscheibenvorfall. 2019 beendete der 13-fache Weltcupsieger schließlich seine Karriere im Leistungssport. Dem Skizirkus blieb er aber eng verbunden: Seither begleitet er die Rennen als Experte für die ARD und ordnet die Leistungen der aktuellen Generation ein. Auch privat zieht es ihn regelmäßig in den Schnee – ein Leben ohne Pisten scheint für ihn schlicht nicht vorgesehen zu sein. Die angekündigte Rückkehr auf die Bretter in Sölden macht jedenfalls deutlich, dass er trotz der aktuellen Einschränkungen nicht komplett auf seine große Leidenschaft verzichten möchte


























