Meghans Nichte erinnert sich an Unbehagen bei ihrem Opa
Herzogin Meghans (45) Nichte Noelle Rasmussen berichtet angesichts der laufenden Ermittlungen von einem unguten Gefühl, das sie als Kind in der Nähe ihres Großvaters Thomas Markle Sr. (82) hatte. In seiner Gegenwart habe sie sich unwohl gefühlt, ohne genau erklären zu können, woran das gelegen habe. "Vielleicht war es eine Ausstrahlung, die ich unterbewusst wahrgenommen habe", erklärte Noelle gegenüber The Telegraph. Zu den aktuellen Vorwürfen gegen den inzwischen 82-Jährigen sagte sie laut Us Weekly zudem: "Es überrascht mich nicht." Noelle gibt allerdings nicht an, selbst einen Übergriff beobachtet oder auf andere Weise miterlebt zu haben. Ihre rückblickenden Erinnerungen an die Kindheit sind daher kein Beleg für ein mögliches Fehlverhalten ihres Großvaters. Thomas weist die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurück. Den zitierten Medien zufolge wurde er bislang keiner Straftat angeklagt. Die Ermittlungen dauern an, und für Thomas gilt uneingeschränkt die Unschuldsvermutung.
Die Aussagen von Noelle stehen im deutlichen Gegensatz zur öffentlichen Position ihrer Mutter Samantha Markle (61). Meghans Halbschwester verteidigt ihren Vater und führt die Vorwürfe laut Mail on Sunday auf familiäre Streitigkeiten sowie mögliche finanzielle Motive zurück. Im Mittelpunkt steht dabei ein Brief, den Noelles mittlerweile verstorbene Großmutter Roslyn Loveless 2019 an die Londoner Metropolitan Police geschickt haben soll. In dem Schreiben soll Roslyn schwerwiegende Anschuldigungen erhoben haben. Samantha stellt die Glaubwürdigkeit ihrer Mutter infrage und verweist auf deren schwieriges Verhältnis zu Thomas. Noelle schildert ihre Großmutter dagegen ganz anders. Sie beschreibt Roslyn als mutig und glaubt nicht, dass diese bewusst falsche Angaben gemacht hätte. Dabei handelt es sich jedoch um Noelles persönliche Einschätzung. Sie kann damit weder die Richtigkeit des Briefes noch die darin erhobenen Vorwürfe bestätigen. Die zuständigen Stellen untersuchen die Anschuldigungen weiterhin, während Thomas sie bestreitet.
Meghan hat bereits seit Jahren keinen engen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Wie The Telegraph berichtet, soll sie schon früher von den Anschuldigungen erfahren haben. Diese Informationen hätten dem Bericht zufolge auch zu ihrer Entscheidung beigetragen, sich von Thomas fernzuhalten. Zudem soll Meghan keinen Kontakt zwischen ihm und seinen Enkelkindern Archie (7) und Lilibet (5) zugelassen haben. Laut dem Medium bestätigt die Metropolitan Police, im Januar 2019 ein Schreiben zu mutmaßlichem Verhalten außerhalb Großbritanniens erhalten zu haben. Meghan und Prinz Harry (42) seien über dessen Inhalt informiert worden. An andere Strafverfolgungsbehörden wurden die Informationen damals jedoch nicht weitergegeben. Inzwischen soll überprüft werden, wie die Behörden seinerzeit mit dem Brief umgegangen sind. Ob die erhobenen Vorwürfe zutreffen, müssen die zuständigen Ermittlungsbehörden klären. Thomas weist sämtliche Anschuldigungen zurück und gilt bis zu einem möglichen rechtskräftigen Urteil als unschuldig.




























