Klage: Tyler Perry will seine privaten Nachrichten schützen
Tyler Perry (57) möchte im anhaltenden Rechtsstreit mit dem Schauspieler Mario Rodriguez verhindern, dass private Textnachrichten an die Öffentlichkeit gelangen. Laut TMZ geht aus Gerichtsunterlagen hervor, dass der Filmemacher die Chats mit Vertrauten im Rahmen des Verfahrens zwar bereits an die Gegenseite übergeben hat. Nun verlangt er allerdings, dass diese Gespräche vertraulich behandelt werden. Tyler beruft sich dabei auf eine zuvor geschlossene Geheimhaltungsvereinbarung. Zudem betont er, dass in einigen der Nachrichten sensible finanzielle Angelegenheiten zur Sprache kämen, die nichts in der Öffentlichkeit zu suchen hätten.
Ein weiterer Punkt des Regisseurs: Die Personen, mit denen er geschrieben hat, seien an dem eigentlichen Fall überhaupt nicht beteiligt. Sie hätten darauf vertraut, dass ihre Gespräche privat bleiben. Würden die Chats an die Öffentlichkeit gelangen, würde das den Betroffenen laut Tyler unnötigen Ärger einbringen und könnte für sie unangenehm werden. Mario hat auf diese konkrete Anfrage bislang nicht mit eigenen Gerichtsunterlagen reagiert. Auslöser des Streits ist eine Klage über 77 Millionen Dollar, in der Mario dem Produzenten sexuelle Übergriffe vorwirft. Kennengelernt haben sich die beiden nach Marios Darstellung im Jahr 2015 in einem Fitnessstudio. Später erhielt er eine Rolle in Tylers Film "Boo! A Madea Halloween".
Mario wirft Tyler vor, er habe ihn 2018 bei einem Besuch in dessen Haus nach Oralsex gefragt und ihm daraufhin in den Intimbereich gefasst. Anschließend habe sich der Filmemacher entschuldigt und ihm 5.000 Dollar gegeben. Bei einem weiteren Treffen soll es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen sein – auch darauf sei eine Zahlung in gleicher Höhe gefolgt. Tyler und sein Unternehmen weisen sämtliche Vorwürfe zurück. Laut Tyler habe Mario auch nach den angeblichen Vorfällen weiter den Kontakt gesucht und sich erst gegen ihn gestellt, nachdem die finanzielle Unterstützung eingestellt worden sei. Zuvor hatte es bereits Streit über den Termin seiner persönlichen Befragung gegeben. Auch gegen Fragen zu seiner Sexualität wehrte sich Tyler. Sein Anwalt Alex Spiro nannte den Rechtsstreit gegenüber TMZ einen "Erpressungsversuch".


























