Monica Lierhaus konnte ihrer Mutter nicht Lebewohl sagen

Monica Lierhaus konnte ihrer Mutter nicht Lebewohl sagen

- Hannah Kändler
Lesezeit: 3 min
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Monica Lierhaus (56) trauert um ihre Mutter. Sigrid Lierhaus, die von allen nur Siggi genannt wurde, ist am 30. Juli 2026 im Alter von 82 Jahren friedlich in ihrem Zuhause gestorben. Wie die Moderatorin nun gegenüber BILD berichtete, blieb ihr ein persönlicher Abschied von ihrer Mutter verwehrt. Nach einem schweren Sturz, bei dem sie sich den Oberschenkelhals brach, musste Monica selbst im Krankenhaus behandelt werden. Währenddessen verschlechterte sich der Zustand ihrer Mutter zunehmend. Zwar durfte sie am 24. Juli wieder nach Hause, war dort jedoch weiterhin auf Pflege angewiesen. Für einen letzten Besuch bei Siggi fehlte ihr deshalb die Möglichkeit. Bei der Mutter waren Monicas Geschwister Eva und Thomas, als sie einschlief. "Unsere Mutter war der selbstloseste Mensch, den ich kannte. Sie hat alles für die Familie getan und war immer für uns da", sagte Monica. Während ihrer vielen beruflichen Reisen sei Siggi in stundenlangen Telefonaten ihre "Verbindung nach Hause" gewesen. "Ihr Verlust ist für meine Geschwister Thomas und Eva und mich riesengroß und reißt ein gewaltiges Loch in unsere Familie. Es ist zumindest ein kleiner Trost, dass sie es nun geschafft hat und nicht mehr leiden muss."

Seit sechs Jahren war Siggi an Parkinson erkrankt. Besonders im vergangenen Jahr soll die Krankheit schnell fortgeschritten sein. Die letzten zwölf Wochen vor ihrem Tod waren für die Familie eine besonders schwere Zeit. "Unsere Mutter war das Herz und die Seele unserer Familie. Sie hat ihr Leben der Familie gewidmet und uns alle über die Jahre zusammengehalten", erklärte Monicas Schwester Eva im Gespräch mit BILD: "Die letzten zwölf Wochen waren wirklich hart und wurden für die Familie zu einer besonders schweren Zeit." Monicas Unfall ereignete sich ausgerechnet in einer ohnehin besonders schweren Zeit. Nach zwei Operationen war ihr Bein vier Wochen lang völlig bewegungsunfähig. Dennoch nahm sich die Moderatorin fest vor, bei der Beerdigung ihrer Mutter im September nicht auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Diesen Wunsch konnte sie sich tatsächlich erfüllen: Sie stand am Grab auf eigenen Beinen und hielt die Trauerrede für Siggi persönlich.

Nach dem Krankenhausaufenthalt startete Monica im August mit einer ambulanten Reha, bei der sie täglich drei bis vier Stunden trainierte. Inzwischen ist ihr Beinbruch gut verheilt und sie kann wieder ohne Krücken laufen. Ende Oktober erreichte sie einen weiteren wichtigen Meilenstein: Sie kehrte ins Studio von RTL Aktuell zurück. An diesem Wochenende steht sie bereits zum dritten Mal in Folge wieder vor der Kamera. "Nach diesen schweren Monaten kann ich mich dort endlich wieder wie ich selbst fühlen", sagte Monica gegenüber BILD über ihre Rückkehr vor die Kamera. Ganz allein ist sie im Alltag aber noch nicht unterwegs. Ihre Schwester Eva unterstützt sie weiterhin und fährt mit ihr zu Terminen. "Inzwischen geht es Monica wieder ganz gut. Ich 'bewache' sie noch und begleite sie zu ihren Terminen, aber sie erkämpft sich jeden Tag wieder ein Stück Selbstständigkeit zurück", erzählte Eva der Zeitung.

Monica Lierhaus im Oktober 2015
Getty Images
Monica Lierhaus im Oktober 2015
Monica Lierhaus im Februar 2011
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Monica Lierhaus im Februar 2011
Monica Lierhaus, Fernsehstar
Getty Images
Monica Lierhaus, Fernsehstar
Wie findet ihr, dass Monica so offen über den verpassten Abschied von ihrer Mutter spricht?