

Missbrauchsvorwürfe: Tyler Perry lehnt Vergleich ab
Tyler Perry (56) wehrt sich entschieden gegen die sexuellen Missbrauchsvorwürfe von Mario Rodriguez – und will sich auf keinen Fall mit Geld aus dem Verfahren freikaufen. In neuen Gerichtsdokumenten, die TMZ vorliegen, schildert der Schauspieler und Regisseur, dass der Kläger ihm ein Vergleichsangebot in Millionenhöhe unterbreitet haben soll. Nachdem Tyler diese Offerte abgelehnt habe, habe Mario anschließend beantragt, den Filmemacher sanktionieren zu lassen, weil dieser angeblich nicht zu einer Aussage vor Gericht erschienen sei. Im Rahmen dieser geplanten Vernehmung wollte Mario ihn nach seiner sexuellen Orientierung und danach fragen, ob er sich zu Männern hingezogen fühlt.
Tyler entgegnet nun, dass er einer Befragung bereits zugestimmt habe. Die Fragen zu seiner sexuellen Orientierung seien aus seiner Sicht für den Fall nicht relevant. In den Unterlagen wird zudem erklärt, der bekannte Regisseur halte es für ein "voreingenommenes Stereotyp", daraus eine Verbindung zu den Vorwürfen abzuleiten. Außerdem beantragt er selbst Sanktionen in Höhe von umgerechnet rund 6.400 Euro gegen Mario, weil dieser den Ablauf des Verfahrens missbrauche. Nach Tylers Darstellung sei der Antrag auf Sanktionen erst gestellt worden, nachdem er ein millionenschweres Vergleichsangebot abgelehnt habe.
Mario hatte Tyler ursprünglich auf 77 Millionen US-Dollar Schadensersatz verklagt. In seinen Gerichtsunterlagen schilderte er, Tyler 2015 in einem Fitnessstudio kennengelernt zu haben. Tyler soll ihm daraufhin eine Rolle in einem Film verschafft und ihn später in sein Haus eingeladen haben, wo es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein soll. Mario zufolge entschuldigte Tyler sich nach einem ersten Vorfall und zahlte ihm umgerechnet rund 4.400 Euro. Tylers Team bestreitet alle Vorwürfe und erklärt, Mario habe den Kontakt über Jahre hinweg aufrechterhalten – und die Missbrauchsvorwürfe seien erst erhoben worden, als Tyler aufgehört habe, ihn finanziell zu unterstützen.







