77-Millionen-Klage setzt Tyler Perry weiter unter Druck
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77-Millionen-Klage setzt Tyler Perry weiter unter Druck

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min
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Tyler Perry (56) steht in Los Angeles weiter massiv unter Druck: Der Filmemacher streitet sich derzeit mit Schauspieler Mario Rodriguez darum, wann genau er im Rahmen einer 77-Millionen-Klage aussagen muss. Mario wirft Tyler in einem Verfahren wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung einen Übergriff im Jahr 2015 vor und versucht nun, ihn deutlich früher als bislang geplant für eine persönliche Aussage zu laden. Wie MyNewsLA berichtet, prüft Richter Brock Hammond seit einer Anhörung am 22. Juli, ob er den Eilantrag des Schauspielers durchwinkt oder beim bereits festgelegten Datum bleibt. Tyler hatte sich zuvor bereit erklärt, am 9. Dezember zu einer Befragung zu erscheinen, und pocht nun über sein Anwaltsteam darauf, dass diese Vereinbarung gilt.

Die Fronten zwischen den beiden Seiten sind inzwischen verhärtet. Mario, der von Anwalt Jonathan Delshad vertreten wird, behauptet, er habe Tyler 2015 in einem Fitnessstudio kennengelernt, sei daraufhin für den Film "Boo! A Madea Halloween" besetzt worden und später im Haus des Hollywoodregisseurs sexuell missbraucht worden. Tylers Anwälte weisen das entschieden zurück. In Unterlagen, die MyNewsLA zitiert, bezeichnet das Team den Antrag, die Aussage vorzuziehen, als haltlos. Die Juristen schreiben, ihr Mandant habe dem Dezembertermin längst zugestimmt. Zudem werfen sie Mario vor, zunächst einen millionenschweren Vergleich angeregt zu haben: "Nachdem ein fester Termin für Mr. Perrys Aussage vereinbart war, brachte der Kläger sein Interesse an einem Vergleich in Millionenhöhe vor, und als Mr. Perry nicht darauf einging, reichte er einen öffentlichen Antrag ein, um dessen Ruf zu schädigen", heißt es laut den Dokumenten.

Parallel zu diesem Fall läuft noch eine weitere Klage gegen Tyler: Schauspieler Derek Dixon wirft ihm sexuelle Belästigung und Übergriffe im Zusammenhang mit den TV-Serien "The Oval" und "Ruthless" vor und fordert 260 Millionen Dollar Schadensersatz, umgerechnet rund 230 Millionen Euro. Beide Kläger werden von demselben Anwalt, Jonathan Delshad, vertreten. Tyler bestreitet auch diese Anschuldigungen. Der Filmemacher, der mit bürgerlichem Namen Emmitt Perry heißt, ist nicht nur als Schauspieler aktiv, sondern auch als Autor, Produzent und Regisseur. Er ist Vater eines Kindes. Nun kämpft er gleichzeitig an mehreren juristischen Fronten um seinen Ruf.

Tyler Perry, Schauspieler
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Tyler Perry, Schauspieler
Tyler Perry bei der "Black Panther: Wakanda Forever"-Weltpremiere, 2022
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Tyler Perry bei der "Black Panther: Wakanda Forever"-Weltpremiere, 2022
Derek Dixon, Schauspieler
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Derek Dixon, Schauspieler