Michael Douglas (82) hat sich beim Schreiben seiner Autobiografie "One Helluva Ride" selbst absolute kreative Freiheit gegeben und seiner Ehefrau Catherine Zeta-Jones (57) somit kein Vetorecht eingeräumt. Das gab der Schauspieler jetzt in der CNN-Sendung "Coming Up" im Gespräch mit Elizabeth Wagmeister preis. Völlig schonungslos ging der Hollywoodstar bei seinen Memoiren jedoch nicht vor. "Sie hätte kein Vetorecht, aber ich würde nichts in das Buch schreiben, was ihr nicht gefallen würde", betonte Michael. Ob Catherine jedoch mit allen Kapiteln d'accord wäre, bleibt offen. Die Schauspielerin hat nämlich nicht vor, die Lebensgeschichte ihres Mannes zu lesen. Hinter dem Projekt steht sie trotzdem: Die Veröffentlichung unterstützt sie, und allen anderen empfiehlt sie das Werk ausdrücklich.
Catherine selbst hatte ihre fehlende Leselust zuvor in der Sendung "Today" mit einem Augenzwinkern erklärt: "So sehr ich meinen Mann auch liebe: Wenn ich abends müde bin, habe ich überhaupt nicht vor, etwas über ihn zu lesen – überhaupt nicht." Im Interview begründete Michael seine Entscheidung, Catherine kein Vetorecht zu geben, damit, dass er sein Leben in zwei Phasen einteilt: eine vor und eine nach Catherine. "Und sieh mal, als ich "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" drehte und etwas mit Kathleen Turner (72) hatte, war Catherine 13 Jahre alt", schilderte er. Auf das Kapitel über seine Frau blickt er jedoch mit Stolz: "Ich bin sehr stolz auf das Kapitel über Catherine und darauf, über meine Liebe zu ihr zu sprechen. Und ich denke, sie versteht mich inzwischen nach 26 Jahren."
Michael und Catherine lernten sich im Jahr 1998 kennen. Schon bei ihrem ersten Treffen zeigte sich der wesentlich ältere Hollywoodstar äußerst selbstbewusst: "Weißt du, ich werde der Vater deiner Kinder sein." Er sollte recht behalten. Im Jahr 2000 kam Sohn Dylan zur Welt, noch im selben Jahr gaben sich die beiden das Jawort. 2003 folgte Tochter Carys. Seine Memoiren haben es inzwischen auf die Bestsellerliste der New York Times geschafft. Darin geht es abseits von Catherine nicht nur um Michaels Verhältnis mit Kathleen Turner, sondern auch um frühere Beziehungen und Affären mit Jeanne Tripplehorn und Brenda Vaccaro. Wegen dieser intimen Details aus seinem Liebesleben wurde der Schauspieler letztens auch kritisiert. Er sei ungewöhnlich offen gewesen und habe nicht gerade Geschmack bewiesen.






























