Timothy Simons hält Amanda Seyfrieds (40) Performance in der A24-Dokumentation "You Can See Everything" offenbar für oscarwürdig. In "The Kyle Buchanan Show" schwärmte der "Nobody Wants This"-Darsteller davon, wie überzeugend die Schauspielerin zwei Seiten miteinander verbinde. Amanda tritt in dem Film zum einen als sie selbst auf, zum anderen verkörpert sie in nachgestellten Szenen die verurteilte Unternehmerin Elizabeth Holmes. Für diese außergewöhnliche Doppelrolle will A24 sie in der Kategorie beste Nebendarstellerin ins Rennen um die Oscars 2027 schicken. Das Lob ihres Kollegen scheint Amanda sehr nahez ugehen. Unter einem Instagramclip aus dem Podcast kommentierte sie kurz, aber begeistert. "TIMOTHY", schrieb sie in Großbuchstaben und fügte zwei Herzaugenemojis hinzu.
Vor allem beeindrucke Timothy eine nachgestellte Gefängnisszene. Darin begrüßt Amanda ihr Gegenüber, stellt sich auf die Zehenspitzen und deutet eine Umarmung an. Die Kamera blickt dabei über die Schulter der anderen Person direkt in ihr Gesicht. Der Schauspieler habe die Dokumentation bereits zweimal gesehen und Amanda dabei kaum noch von der echten Elizabeth unterscheiden können. "Beide Male, als ich ihn gesehen habe, waren die beiden Personen in meinem Kopf völlig miteinander verschmolzen, sodass ich, als ich sie ansah, auf eine Weise Elizabeth Holmes sah, die ich nicht beschreiben kann", schilderte er im Podcast. Zunächst war sich Timothy nicht sicher, ob eine schauspielerische Leistung in einer Dokumentation überhaupt für einen Oscar infrage kommt. Gastgeber Kyle Buchanan erklärte jedoch, Amanda sei nach seinem Wissen zugelassen. Timothys Fazit fiel damit eindeutig aus: "Ich weiß nicht, wie die Regeln genau aussehen, aber nach dem, was ich gesehen habe, war die Leistung unglaublich."
Für Amanda Seyfried ist Elizabeth Holmes keine neue Rolle. Schon in der Serie "The Dropout" spielte sie die frühere Theranosgründerin, die später wegen Betrugs verurteilt wurde. Für die Dokumentation "You Can See Everything" begleiteten Nathan Fielder und Lance Oppenheim die Unternehmerin während der 34 Tage vor ihrem Haftantritt am 30. Mai 2023. In der fast dreistündigen Dokumentation sehen die Zuschauer Elizabeth in ihrem Zuhause und in ihrem familiären Umfeld. Der Film thematisiert außerdem, wie die Unternehmerin den milliardenschweren Theranosskandal aus ihrer Sicht darstellt. In den USA entwickelte sich die Produktion nicht nur zu einem Kinoerfolg, sondern sorgte auch in den sozialen Medien für viel Aufmerksamkeit.





























