Kim Kardashian (46) lässt sich von ihrer Pleite bei der kalifornischen Anwaltsprüfung nicht von ihrem großen Ziel abbringen. Bei der New Yorker Premiere der zweiten Staffel von "All's Fair" bestätigte der Realitystar am Montag, dass ein weiterer Versuch für sie fest eingeplant ist. "Ich denke immer an die Anwaltsprüfung", erklärte Kim gegenüber People. Wann sie erneut antreten wird, steht allerdings noch nicht fest. Zwischen ihrer Karriere, Dreharbeiten und weiteren Verpflichtungen will die vierfache Mutter zunächst genügend Raum in ihrem Kalender schaffen. Antreten möchte sie erst, wenn ihr neben ihren vielen anderen Verpflichtungen genug Zeit bleibt, um sich in Ruhe auf die schwierige Prüfung vorzubereiten. "Ich werde mir Zeit lassen und warten, bis der richtige Moment gekommen ist, wenn ich etwas freie Zeit habe, um mich darauf zu konzentrieren", erklärte sie.
Im Juli 2025 hatte Kim die kalifornische Anwaltsprüfung zum ersten Mal abgelegt. Zuvor schloss sie das sogenannte Law Office Study Program ab, das in Kalifornien einen alternativen Weg zur Zulassung bietet und kein klassisches Jurastudium voraussetzt. Einige Monate nach der Prüfung teilte die Schauspielerin öffentlich mit, dass sie nicht bestanden hatte. Aufgeben kam für sie aber schon damals nicht infrage. In einem später veröffentlichten, emotionalen Video gewährte Kim Einblicke in ihre intensive Vorbereitung und zeigte auch ihre Reaktion auf das enttäuschende Ergebnis. Rückendeckung bekommt sie unter anderem von ihrer "All's Fair"-Kollegin Sarah Paulson (51): "Sie wird eine großartige Anwältin sein. Das wird sie", sagte die Schauspielerin gegenüber People. Bis es so weit ist, darf Kim zumindest vor der Kamera schon mal plädieren: In der Hulu-Serie "All's Fair" schlüpft sie in die Rolle einer Anwältin. Die zweite Staffel startet am Mittwoch, dem 4. November.
Dass sie Anwältin werden möchte, verriet Kim erstmals im Jahr 2019. Als Inspiration nannte sie unter anderem ihren verstorbenen Vater, der selbst als Anwalt arbeitete. Er wurde vor allem als Teil des Verteidigerteams von O. J. Simpson bekannt. Außerdem setzt sich Kim seit Jahren für eine Reform des Strafjustizsystems ein, was sie ebenfalls dazu brachte, den juristischen Weg einzuschlagen. Dass sie dabei nicht so schnell aufgibt, hat sie bereits bewiesen. Die sogenannte "Baby Bar", eine Prüfung für Jurastudierende im ersten Ausbildungsjahr, musste sie mehrfach ablegen. Erst beim vierten Anlauf hatte sie Erfolg und durfte ihre Ausbildung fortsetzen. Das Bestehen markierte damals einen entscheidenden Schritt in ihrer juristischen Ausbildung. Danach setzte Kim ihren alternativen Ausbildungsweg fort und bereitete sich schließlich auf die reguläre kalifornische Anwaltsprüfung vor. Nun steht für sie fest, dass auch das negative Ergebnis ihres ersten Versuchs im vergangenen Jahr nicht das Ende ihres Vorhabens bedeutet. Bevor der Realitystar wieder antritt, soll jedoch ausreichend Lernzeit gesichert sein.




























