Diese Nachricht rettete Kim Kardashian aus dem Serien-Tief

Diese Nachricht rettete Kim Kardashian aus dem Serien-Tief

- Sandra Wickert
Lesezeit: 3 min
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Kim Kardashian (46) hat einen Moment ihrer bisherigen Schauspielkarriere in Erinnerung gerufen, in dem sie ernsthaft ans Aufgeben dachte. Nach den vernichtenden Kritiken zur ersten Staffel der Disney+-Anwaltsserie "All's Fair" habe sie befürchtet, dass ihre Laufbahn vor der Kamera bereits wieder beendet sei. Im Interview mit Press Association erklärte die Unternehmerin, sie habe sich zudem Sorgen um ihre prominenten Kolleginnen gemacht. Schließlich habe sie befürchtet, diese durch die negative Berichterstattung ebenfalls dem Spott der Presse ausgesetzt zu haben. "Es gab einen Moment, in dem ich dachte: 'Oh mein Gott, meine Karriere ist vorbei, und diese Frauen werden mich hassen, weil ich gerade diese ganze Welle des Hasses ausgelöst habe, die sie in ihrem großartigen Schauspielerleben wahrscheinlich noch nie erlebt haben'", erinnerte sich der Realitystar. Sarah Paulson (51) habe ihr schließlich aus diesem Tief geholfen. Eine besonders herzliche Sprachnachricht ihrer Co-Darstellerin habe Kim neuen Mut gegeben und ihre Sicht auf die Situation verändert. Anstatt hinzuschmeißen, sei sie danach umso entschlossener gewesen, auch bei einer zweiten Staffel weiterzumachen.

Sarah selbst kann die Aufregung um ihre Worte offenbar nicht nachvollziehen. "Ich habe einfach die Wahrheit gesagt. Ich habe einfach gesagt, was ich über Kimberly Noel für wahr halte: Ich finde, sie ist wirklich etwas Besonderes", stellte die Schauspielerin gegenüber Press Association klar. Besonders in einigen Szenen gegen Ende der zweiten Staffel habe Kim ihre Kolleginnen überzeugt. Ihr wachsendes Selbstbewusstsein, ihr Humor und weitere persönliche Facetten kämen inzwischen auch in ihrer Rolle stärker zur Geltung. In der von Ryan Murphy (60) entwickelten Serie verkörpert Kim die Scheidungsanwältin Allura Grant. Gemeinsam mit Sarah, Glenn Close (79), Naomi Watts (58) und Niecy Nash Betts steht sie dafür vor der Kamera. Trotz vernichtender Kritiken entwickelte sich "All's Fair" zum Streamingerfolg. Die erste Staffel erreichte bei Rotten Tomatoes gerade einmal sechs Prozent Zustimmung. Kim nimmt die schlechten Bewertungen inzwischen mit Humor. Viele Zuschauer hätten offenbar nur eingeschaltet, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie schlecht die Serie tatsächlich sei. Damit hätten sie die Produktion wochenlang an die Spitze der Streamingcharts katapultiert.

Ihre Zweifel hatte Kim bereits kurz nach dem Serienstart Ende 2025 offen angesprochen. Damals suchte sie das Gespräch mit Sarah, Naomi, Teyana Taylor (35) und Glenn. Sie wollte wissen, ob sie mit ihrer Leistung für die negativen Schlagzeilen verantwortlich sei und das gesamte Projekt in Verruf gebracht habe. Ihre Kolleginnen nahmen ihr die Sorgen und versicherten ihr, dass zwischen ihnen alles in Ordnung sei. Sarahs spätere Sprachnachricht machte noch einmal deutlich, wie geschlossen der Cast hinter Kim steht. In der zweiten Staffel greift die Serie zudem mit einem Augenzwinkern Kims eigenen Weg zur Juristin auf: Ihre Figur muss gestehen, dass sie bei ihrem ersten Versuch durch die Anwaltsprüfung gefallen ist. Kim selbst hatte im Juli 2025 das kalifornische Bar Exam ebenfalls nicht bestanden. Die Idee für die selbstironische Anspielung kam von Ryan Murphy. Kim war sofort begeistert und bezeichnete die Szene als genial und lustig. Schließlich werde das Publikum auf Anhieb verstehen, worauf damit angespielt werde.

Kim Kardashian, Juni 2026
Imago
Kim Kardashian, Juni 2026
Sarah Paulson und Kim Kardashian
Getty Images
Sarah Paulson und Kim Kardashian
Glenn Close, Sarah Paulson, Teyana Taylor, Matthew Noszka, Kim Kardashian, Niecy Nash-Betts und Naomi Watts, "All's Fair"-Stars
Getty Images
Glenn Close, Sarah Paulson, Teyana Taylor, Matthew Noszka, Kim Kardashian, Niecy Nash-Betts und Naomi Watts, "All's Fair"-Stars
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