Für viele Freunde der elektronischen Tanzmusik sollte es das Event des Jahres werden, die Loveparade 2010 in Duisburg. Letzten Endes waren es gut 1,4 Millionen Menschen, welche auf dem Gelände des Alten Güterbahnhofs unter dem Motto „The Art of Love“ feiern wollten. Zu viele für das eingezäunte Areal, zu viele für den schmalen Zugangstunnel, der die Besucher auf das Gelände leiten sollte.

Die Party, die einmal als friedliche Demonstration für Liebe, Freude und Musik begann, entwickelte sich zur Katastrophe. Mit 19 Toten und über 300 Verletzten hat die „Loveparade“ ein trauriges Ende erreicht, denn es steht fest: Es wird keine Loveparade mehr geben!

Der Organisator Rainer Schaller hat heute bei der Pressekonferenz das offizielle Ende der Liebesparade bekanntgegeben, doch viele Fragen sind immer noch ungeklärt. Natürlich ist der Umgang mit so einer Katastrophe schwer, vor allem das Veranstaltungsteam muss sich nun den Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei stellen.

Doch geht es hier in erster Linie nicht um Schuldzuweisung, sondern um eine grausame Tragödie, die sich auch durch das Aufdecken von belastenden Fakten nicht wieder rückgängig machen lässt. Denn der Schmerz, die Trauer und Fassungslosigkeit bleibt.

Auch unser Mitgefühl gilt den Familien der Toten und den Verletzten.

Loveparade 2010 in Duisburg
Getty Images
Loveparade 2010 in Duisburg
Loveparade 2010 in Duisburg
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Loveparade 2010 in Duisburg
Loveparade-Verfahren, 2017
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Loveparade-Verfahren, 2017


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