Dagi Bee (25) wäre fast bei einem Unglück vor zehn Jahren dabei gewesen. Die Loveparade war ein beliebtes Musikevent, das jährlich Tausende Besucher anzog. Doch 2010 kam es plötzlich zu einer Tragödie: In einem Tunnel gab es eine Massenpanik – mit schrecklichen Folgen. 21 Menschen starben, über 600 weitere wurden körperlich und seelisch verletzt. Und beinahe hätte auch die YouTuberin zu den Besuchern an diesem Tag gehört...

"Es geht gerade um die Loveparade, die 2010 stattgefunden hat. Da wollte ich tatsächlich hingehen, aber meine Mutter hat es mir nicht erlaubt", erklärte Dagi in einer Instagram-Story vor ein paar Tagen, während sie mit dem Handy eine TV-Reportage über die Geschehnisse filmte. Heute sei sie froh, dass sie damals nicht hingehen durfte. Neben den Todesopfern gibt es viele Überlebende, die bis heute versuchen, das Erlebte zu verarbeiten.

Gerade deswegen macht es viele Besucher von damals unglaublich wütend, dass der Gerichtsprozess, der die Schuldfrage klären sollte, im Mai eingestellt wurde. "Das macht einen ohnmächtig. Man wird nie abschließen können, es sind immer irgendwelche Zweifel da. Weil jeder schiebt es einem anderen zu", erklärte Gabi Müller, die Mutter eines der Todesopfer, in der Show von Marco Schreyl (46).

Loveparade 2010 in Duisburg
Getty Images
Loveparade 2010 in Duisburg
Dagi Bee, YouTuberin
Instagram / dagibee
Dagi Bee, YouTuberin
Love Parade-Gedenktafel in Duisburg
Getty Images / Sascha Schuermann
Love Parade-Gedenktafel in Duisburg


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