Es ist eine Genugtuung für alle Opfer: Der 24. Juli 2010 sorgte in ganz Deutschland für tiefe Bestürzung. Bei der Loveparade in Duisburg wurden bei einer Massenpanik 21 Menschen getötet. Sieben Jahre nach der Katastrophe gibt es nun eine überraschende Wendung: Es kommt doch zum Prozess!

Lange Zeit sah es so aus, als würden die Veranstalter und Organisatoren der Techno-Parade nicht zur Rechenschaft gezogen. Bis jetzt! Die Verantwortlichkeit der Massenpanik wird nun nämlich doch vor Gericht geklärt, wie Bild Online berichtet: In einer offiziellen Mitteilung seitens des Oberlandesgerichts Düsseldorf heißt es dementsprechend: "Der Senat hält eine Verurteilung der Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung im Amt für hinreichend wahrscheinlich."

In dem Prozess verantworten müssen sich insgesamt zehn Beschuldigte. Nach Einschätzungen des Senats seien die vorgeworfenen Taten ausreichend nachweisbar. Das Strafmaß bleibt allerdings abzuwarten, denn dass die durch die Angeklagten verletzte Sorgfaltspflicht auch für die Verletzungen und den Tod der Opfer verantwortlich sei, sei nicht unbedingt der Fall.

Denkmal für die Opfer der Loveparade 2010Sascha Schuermann/GettyImages
Denkmal für die Opfer der Loveparade 2010
Kerzenmeer nach der Loveparade-Katastrophe 2010Patrick Stollarz/GettyImages
Kerzenmeer nach der Loveparade-Katastrophe 2010
Loveparade 2010GettyImages
Loveparade 2010


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