Jene zu ehren, die sich durch gute und objektive Berichterstattung für die ärmsten Kinder der Welt engagieren - das war gestern das größte Anliegen von Prominenten, Politikern und finanziellen Unterstützern der Kindernothilfe. Der mit 2.500 Euro dotierte Medienpreis kürte die besten journalistischen Beiträge aus den Bereichen Hörfunk, Foto, Print, und TV. Zudem wurde erstmals ein Sonderpreis für besonderes Engagement vergeben. Zu den geladenen Gästen gehörten unter anderem Miriam Pielhau (35), Natalia Wörner (43), Anouschka Renzi (46) und Thomas Godoj (32).

Die Veranstaltung, die im Berliner E-Werk stattfand, stand ganz im Zeichen der Rechte von Kindern. Besonders betrachtet wurden auch die von Naturkatastrophen betroffenen Länder Haiti und Pakistan, in denen die Schwächsten, nämlich die Kinder, die Hilfe am Nötigsten brauchen. Doch auch Konflikte in Bezug auf die zunehmende Globalisierung und Krankheiten wie HIV und Aids spielten bei der Preisverleihung eine entscheidende Rolle.

Miriam Pielhau war eine Botschafterin des Abends; sie unterstützt selbst fünf Patenkinder und es ist ihr besonders wichtig, dass ihr gespendetes Geld nicht nur den Kindern, sondern der ganzen dörflichen Gemeinschaft zugute kommt. Nur einem bestimmten Kind den Vorzug zu geben, sei nicht richtig, so die Moderatorin im Promiflash-Interview. Daher ist die Devise der meisten seriösen Patenschafts-Programme, die Kinder nicht mit besonderen Geschenken, auch nicht zu Feiertagen, zu bedenken, um ihnen keine Sonderbehandlung in der Gesellschaft zu geben.

Als besonderer musikalischer Act spielte Thomas Godoj mit seiner Band. Auch der Sänger ist aktiver Helfer für die Kindernothilfe; kürzlich spielte er gemeinsam mit der „Neuen Philharmonie Westfalen" ein Rock-Klassik-Konzert, bei dem insgesamt 44.000 Euro für die Kindernothilfe zusammenkamen. Das Geld wurde für 17 Kinderzentren in Notfallgebieten wie Haiti eingesetzt. Die Kinder können dort nun Essen, Unterhaltung und Trost bekommen, wenn sie ihre Eltern verloren haben oder diese nicht in der Lage sind, sich um sie zu kümmern.

Der ehemalige Politiker und Stiftungsratsvorsitzende Norbert Blüm (75) plädierte gegen Ende noch einmal ganz besonders dafür, sich sozial zu engagieren: „Sprecher haben wir genug, Arbeiter brauchen wir!“; und so trug der Medienpreis erneut dazu bei, die Aufmerksamkeit auf notleidende Kinder und ihre Rechte zu lenken.

Anouschka Renz und Chiara Moon Horst
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Anouschka Renz und Chiara Moon Horst
Chiara Moon Horst und  ihre Mutter Anouschka Renzi bei der Riani-Show in Berlin
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Chiara Moon Horst und ihre Mutter Anouschka Renzi bei der Riani-Show in Berlin


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