Endlich geht es Anna-Maria Zimmermann (21) wieder etwas besser. Und um das vor allem ihren Fans zu demonstrieren, lud sie nun zum ersten Mal ein Kamerateam zu sich ins Krankenhaus ein.

Lange konnte sie nicht Reden wegen ihrer Lungen-OP, sie konnte sich nur schwer verständlich machen. Über eine Buchstabentafel versuchte sie dann, so gut es eben ging, ihrer Mutter und den Pflegern zu sagen, was sie wollte. Für die Ärzte grenzt es an ein Wunder, dass die Sängerin den Hubschrauber-Absturz überlebt hat. Mit den Folgen des schweren Unfalls wird sie noch lange zu Kämpfen haben, denn in ihrem Körper befinden sich noch diverse Schrauben von den Fixateuren und auch ihr Arm ist nur von der Schulter bis zum Ellenbogen beweglich, der Rest, vor allem ihre Hand, ist taub. Ob dies sich bessert oder ob sie für immer damit leben muss, ist nicht klar.

Zum Zeitpunkt des Interviews lag die ehemalige DSDS-Kandidatin bereits sechs Wochen im Krankenhaus, 18 Tage davon im Koma, musste sich zahlreichen, schwierigen Operationen unterziehen, war dem Tod oft näher als dem Leben. Ihre Schulter und das Becken waren zertrümmert und mussten rekonstruiert werden, zwischenzeitlich atmete sie nur durch eine künstliche Lunge. Ihr Körper ist gezeichnet von zahlreichen Narben, aber das Wichtigste: Sie lebt und ist wieder soweit okay, dass sie die Intensivstation verlassen kann. Dem TV-Magazin Explosiv erzählt die immer noch sehr geschwächten Anna-Maria als erstes von dem, was sie durchgemacht hat.

Die Erinnerung an ihren Unfall ist wie ausgelöscht, alleine durch einen Fernsehbericht hat sie eine Ahnung von dem bekommen, was ihr widerfahren ist. Glauben konnte sie es zunächst allerdings nicht: „Hey, das bin ich nicht. Das kann nicht sein. Ich hab das gesehen und ich konnte nicht wegschalten, weil ich wollte einfach ein Stück Erinnerung haben. Was ist passiert. Das quasi mehr Tod wie Leben da war, das weiß ich alles nicht.“ Und Anna-Maria berichtet weiter von ihrer schlimmen Zeit: „Die letzten zwei Wochen weiß ich. Als ich auf der Intensivstation gelegen habe, da war ich wirklich bei vollem Verstand.“ Die ganzen Geräte hörte sie, bekam kaum Ruhe, deshalb ist sie nun besonders froh, endlich auf der normalen Station zu liegen, wo sie nicht das ständige Piepen der Überwachungsgeräte hören muss.

Um ihre Stimme und ihr Becken macht sie sich hingegen keine Sorgen. „Also mit der Stimme habe ich gar keine Probleme. Es muss viel geübt werden. Ich muss mir eine Gesangslehrerin für Atemübungen holen.“ Sie sagt, dass sie gerade am Ziel ihrer Träume war, sich unglaublich auf ihrer erstes Album gefreut hatte und durch den Absturz so ruckartig aus dem Leben gerissen wurde. Deshalb war es auch trotz der schweren Zeit ihr großes Anliegen, dass ihr Album wie geplant auf den Markt kommt. Der Wunsch wird in jedem Fall in Erfüllung gehen. Hoffen wir mal, dass auch ihre anderen Träume und Hoffnungen sich bewahrheiten und sie bald wieder gesund und munter auf der Bühne stehen kann, denn das ist es, was sie sich so sehr wünscht.

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