Mette-Marit & Haakon besuchen Gefängnis trotz Epstein-Krise

Mette-Marit & Haakon besuchen Gefängnis trotz Epstein-Krise

- Sandra Janke
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Kronprinz Haakon (52) und Kronprinzessin Mette-Marit (52) von Norwegen haben am Nachmittag des 15. März das Gefängnis in Oslo aufgesucht. Das Paar fuhr mit dem eigenen BMW vor, begleitet von einer Polizeieskorte, wobei Haakon selbst am Steuer saß und Mette-Marit auf dem Beifahrersitz Platz genommen hatte. Wie das norwegische Medium VG berichtet, passierten die Royals um 15.36 Uhr das Gefängnistor und verließen es genau eine Stunde später wieder um 16.36 Uhr. Der Besuch fand innerhalb der regulären Besuchszeiten des Gefängnisses statt. Das norwegische Königshaus möchte sich zwar nicht zu dem Gefängnisbesuch äußern, doch es wird vermutet, dass das Kronprinzenpaar Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (29) besucht hat, der seit dem 1. Februar in dem Gefängnis in Untersuchungshaft sitzt.

Marius ist derzeit in einem schwerwiegenden Verfahren angeklagt, das insgesamt 38 Anklagepunkte umfasst. Ihm werden unter anderem vier Vergewaltigungen, schwere Gewalt und Misshandlung sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Zwei weitere Punkte wegen rücksichtslosen Verhaltens und der Verletzung eines Kontaktverbots wurden später hinzugefügt. Das Verfahren soll am 19. März abgeschlossen werden, wobei noch nicht feststeht, wann das Urteil verkündet wird. Laut Informationen von VG handelt es sich um den dritten Familienbesuch im Gefängnis, nachdem das Kronprinzenpaar bereits am 5. und 7. Februar von norwegischen Medien vor Ort fotografiert worden war. Ein Gefängnisbediensteter erklärte dem Medium zuvor, dass das Paar keine Sonderbehandlung bei den Besuchen erhalte.

Für Mette-Marit ist es das erste Mal seit über fünf Wochen, dass sie in der Öffentlichkeit gesehen wurde: Zuletzt war die Kronprinzessin am 28. Januar bei einem offiziellen Besuch in einer Bibliothek in Frederikstad fotografiert worden. Zwei Tage später wurde im Rahmen der sogenannten Epstein-Enthüllungen bekannt, dass Mette-Marit zwischen 2011 und 2013 mit dem verstorbenen Multimillionär und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in Kontakt stand. In den Dokumenten, in denen Mette-Marit über tausend Mal erwähnt wird, schrieb sie ihm, dass sie ihn vermisse und nannte ihn ihren verrückten Freund. In einer Nachricht teilte sie ihm mit, dass sie ihn gegoogelt habe und es nicht gut aussehe, gefolgt von einem fröhlichen Emoji. Norwegische Medien berichteten zudem, dass Jeffrey die Kronprinzessin in Oslo besucht hatte. Mette-Marit entschuldigte sich für ihr Verhalten und bezeichnete ihr Urteilsvermögen als schlecht. Seitdem befindet sich das norwegische Königshaus in einer massiven Krise.

Mette-Marit und Haakon in Oslo, März 2024
Getty Images
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Marius Borg Høiby  bei einer Feier in Trondheim, 23. Juni 2016
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Jeffrey Epstein auf einem von der US-Justiz veröffentlichten Foto
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