Ein neues YouTube-Wunder bahnt sich den Weg in die deutsche Medienwelt. Er ist Österreicher, rappt und singt schief in „coolen“ HipHop-Klamotten, mit Cappi und Prollkette. Sein Song „Dreh den Swag auf“ schaffte es sogar auf über 2,7 Millionen Klicks auf YouTube. Und darauf ist Sebastian Meininger (29) alias Money Boy (29) auch richtig stolz.

Ob gewollt oder nicht, witzig ist „Dreh den Swag“ auf allemal. Aber seht doch selbst:

Denn damit produzierte er das vorerst meistgeklickte deutschsprachige Rapvideo. Und in seinem ohrwurmverdächtigen Song bedient er sich einfach mal allen Klischees dieser Musikrichtung. Von Drogen, über Frauen, Sex und Ghettoslang ist alles, was das Rapperherz begehrt dabei. Aber was bedeutet eigentlich dieser ominöse Begriff „Swag“? „Swag ist ein souveränes, cooles Auftreten, das man Spaß an der Sache hat, die man macht, sich wohl in seiner Haut fühlt, ganz egal was andere über dich denken und das man positive Vibes ausstrahlt“, so der „Swagger-King aus Wien“ gegenüber dem Kurier. „Für jeden Hater gibt es drei Leute die einen bestätigen und sich deine Dinge gerne anhören. Auf den Punkt gebracht ist der Swag eine Aura um eine Person, eine Aura von positiven Vibes”, erklärt Money Boy weiter. Gut gewählt, reiht es sich doch wunderbar in die Reihe der deutschen Ghetto-Wortkreationen ein, die auch gut von Bushido (32) oder Sido (30) hätten kommen können.

20min.ch berichtet nun, dass Money Boy es wohl tatsächlich geschafft haben soll. Sony Music hat bei ihm angeklopft und bot ihm einen Plattenvertrag an, den er natürlich freudig unterschrieb. Und auch bei Live@MTV konnten wir den Wiener bereits sehen. Nicht schlecht für ein Youtube-Wunder, oder? Und Money Boy meint es anscheinend wirklich Ernst. So bekam er sogar schon Besuch von Sido bei sich in Wien.

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