Erst kürzlich äußerte sich Niki Lauda (61) noch extrem abfällig über den homosexuellen Moderator Alfons Haider (53) und sein Vorhaben, bei der österreichischen Show „Dancing Stars“ mit einem männlichen Tanzpartner teilzunehmen. Er forderte sogar in der Zeitung Österreich die Absetzung der Show, da er nicht wolle, dass seine Kinder zwei Männer miteinander tanzen sehen.

Doch nun kam die Wende: Der ehemalige Rennfahrer, der für seine Aussagen von Parteien und Verbänden hart kritisiert wurde, rechtfertigte sich nun auf der Facebook-Seite seines Unternehmens „Flyniki“ wie folgt: Es würde ihn stören, dass „der ORF wie ein Privatsender agiert um die Quoten in die Höhe zu treiben“. Weiter entschuldigt er sich mit den Worten: „Ich (…) möchte mich bei allen Menschen entschuldigen, die sich durch die Wahl meiner Worte verletzt fühlten. Ich möchte hier nochmals klar zum Ausdruck bringen: Ich habe und hatte Zeit meines Lebens keine Vorurteile gegen Homosexuelle.

Wie anhand der Facebook-Kommentare zu erkennen ist, akzeptieren die meisten Leser diese Entschuldigung zwar, haben aber oft auch ihre ganz eigene Theorie zu seiner Aussage. Ein Facebook-User schreibt: „Ich verstehe nur nicht ganz, was das Agieren als Privatsender damit zu tun hat, dass Herr Lauda nicht will, dass seine Kinder keine schwulen Männer tanzen sehen sollen.“ Ein Anderer bezieht sich auf einen Twitter-Follower: „Auf Twitter meinte soeben jemand, diese Entschuldigung hieße: 'Hab nix gegen Homosexuelle, solang ich sie nicht sehen muss.' Das ist freilich nicht ganz von der Hand zu weisen.“

Somit hat Niki Lauda zwar seine Aussage revidiert und sich entschuldigt, doch hat er, wie man bei den Kommentaren sehen kann, nicht jeden damit zufriedengestellt.

Niki Lauda und Nico Rosberg im Januar 2017 in Genf
Getty Images
Niki Lauda und Nico Rosberg im Januar 2017 in Genf


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de